Sebastian Sturm / A Grand Day Out (Plattendialog)

Kategorien Gute Musik, Interviews
Sebastian Sturm & Exil Airline / A Grand Day Out (Rootdown Records, 2013)
Sebastian Sturm & Exil Airline / A Grand Day Out (Rootdown Records, 2013)
Sebastian Sturm & Exile Airline / A Grand Day Out (Rootdown Records, 2013)

Een Plattendialog üba dit neue Sebastian Sturm Album „A Grand Day Out“.

Die Jemeinschaft uff Jesichtsbuch hat sich jewünscht, dit ick den Socialdread ma nach seine Meenung zu Sebastian Sturm & Exile Airline A Grand Day Out (Rootdown Records) fraje. Die Jemeinschaft is imma dit Wichtichste! Verjesst dit nich. Wenn die dit will, denn mach ick dit. Ach ja, weil wir dit jetz öfta ma machen, hat dit jetz och n Namen: Plattendialog.

Puppah Sock: Koofen oda nich koofen?

Socialdread: Ganz klar kaufen.

Dufte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jez ham wa se übarascht, oda?

Ich glaube schon. Starker Einstieg von dir.

Hast aba och jut jeantwortet. Ick hatte Protest awatet.

Den hatte ich auch schon in den Fingern, aber dann dachte ich: Probieren wir das mal aus.

Dufte. Na hoffentlich hat och eena bis hierhin jescrollt. So, wat sachste zum neuen Album von Sebastian Sturm & Exile Airline A Grand Day Out?

Sein letztes Album „Get Up & Get Going“ habe ich zu einem der Reggae Alben des Jahres 2011 gewählt. Das war großartig. „A Grand Day Out“ klingt für mich ziemlich ähnlich.

Hätta sich ma bisschen mehr Zeit jenommen und bisschen wat Neuet machen solln, wa?

Nein. Ich liebe diesen warmen Klang, Roots Reggae wie in den 1970ern, mit Orgel. Gut, Sebastian Sturm könnte sich gern mal ein paar Bläser ranholen. Die fehlen mir. Ansonsten bin ich immer noch der Meinung, Sebastian ist der deutsche Bob Marley.

Bob Marley? Dit is ja nu och alte Schule. Klassika, aba alte Schule. Jibt dit denn nischt Neuet auf „A Grand Day Out“?

Doch. „Hard To Carry On“ hat ein bisschen mehr Tempo und erinnert mich stark an Jimmy Cliffs „The Harder They Come“. Und so einen fast schon popigen Ausflug wie „Relight“ gab es auf dem Vorgänger auch nicht.

Wenigstens wat. Dann sind wa jez och durch, oda?

Ich würde gern abschließend noch erwähnen, dass mir ganz besonders „More Music“ mit Albert Minott und „I’m Your Man“ in den Ohren …

„I’m Your Man“?! Dit is doch ne Schnulze. Dit is …

Auf dieser Basis mache ich nicht weiter. Auch Männer dürfen gefühlvolle Lieder mögen. Punkt. Ich diskutiere doch nicht mit einer Socke über Gefühle.

Hörprobe: A Grand Day Out

Trackliste

  1. Right To Remain Silent (feat. Harrison Stafford)
  2. Vision
  3. Don’t Learn
  4. I’m Your Man
  5. Hard To Carry On
  6. Grand Day Out
  7. Relight
  8. More Music (feat. Albert Minott)
  9. Real Strength
  10. Sand In Their Machinery
  11. One Step Onto The Train
  12. Wasteland
  13. Someone You Like

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2 Gedanken zu „Sebastian Sturm / A Grand Day Out (Plattendialog)

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