SEEED in der Wuhlheide, Berlin (Konzert Rückblick)

SEEED / Konzert in der Kindl-Bühne Wuhlheide, Berlin (2013)

Blendende Stimmung beim SEEED Konzert in Berlin

… und dann kam der Bass in die Kindl-Bühne Wuhlheide.

Vorgestern war ich nach Jahren wieder bei einem SEEED Konzert – und es war gewaltig. Junge, was sind die Typen, wie soll ich sagen, groß geworden. Es ist wirklich etwas Zeit vergangen, seit ich SEEED kostenlos bei der Fête de la Musique in Berlin spielen sah. Muss so um 2001 gewesen sein, als „New Dubby Conquerors“ erschien. Mit dem damaligen Auftritt im Berliner Mauerpark hatte das Konzert am Donnerstag kaum noch etwas gemeinsam.

Bass wie ein Erdbeben

17.000 Besucher kamen zur Kindl-Bühne Wuhlheide. Ausverkauft. Und das war immerhin das zweite Zusatzkonzert. Zum Warm werden spielte Kat Dahlia, eine Amerikanerin mit kubanische Wurzeln. War nicht so mein Fall. Nach ihrem Auftritt wurde die Bühne verhangen. Umbauarbeiten. Wir standen im lauen Berliner Abend, schauten uns um, erzählten – dann testet der Schlagzeuger hinter dem Vorhang die Bassdrum. Unfassbar! Erdbeben! Ich zuckte zusammen wie bei einem Schuss im stillen Wald.

34.000 Pistolenfinger

Ein bisschen später öffnete sich der Vorhang und enthüllte SEEED auf drei Etagen. Im feinen Zwirn und mit Vier-Mann-Bläser-Abteilung. Ich kann mich nicht mehr so genau an die Spielliste erinnern. Aber den Bass, den vergesse ich nicht. Zuletzt hatte ich dieses Gefühl bei einer Sound System Session. Rund eineinhalb Stunden ritten SEEED durch ihren Liederkatalog. Ältere Stücke wurde meist musikalisch neu interpretiert wie zum Beispiel „Dickes B“, das SEEED über das Instrumental von M.I.A.s „Paper Planes“ legten. 34.000 Pistolenfinger gingen in der Luft. Wahnsinn!

Zwischendurch marschierte die Cold Steel Drumline auf. Die Trommelgruppe unterstützen Peter Fox sonst solo. Nach zwei Zugaben war Ende in der Kindl-Bühne Wuhlheide und meine Liebe für die Berliner Band wieder entfacht. Vielen Dank an meinen Bruder, der mir die Konzertkarte geschenkt hat. Wenn ihr noch welche bekommt, geht hin. Das wird der Abriss des Jahres! Falls ihr schon bei einem SEEED Konzert gewesen seid, schreibt mir in die Kommentare, wie es war.

2 Kommentare zu “SEEED in der Wuhlheide, Berlin (Konzert Rückblick)

  1. Klaus
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    bin seit dem legendären arena konzert 2002 (damals mit dem noch relativ unbekannten gentleman als support) bei allen Berlin konzerten gewesen (inklusive der von Dellè und Peter Fox) und wollte eigentlich mit dem konzert im dezember 2012 (max-schmeling halle) das kapitel SEEED abschließen, auch wegen der dazwischenliegenden langen pause von 2007 bis 2012 … denkste, nach 10 minuten in der max-schmeling-halle hatten sie mich wieder … fazit, morgen jeht’s in die wuhlheide … ick freu ma … grüße …

     
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    1. Nils Socialdread
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      Klaus! Schön, dass du dich hier auch mal meldest. Ich wünsche dir viel Spaß morgen in der Wuhlheide. Und ein Tipp: Geh nicht so nah an die Bühne wie im YAAM. Der Bass könnte dich … vielleicht verletzen ;)

       

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