Anthony B in Berlin: Fotos und Eindrücke

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Anthony B live im YAAM, Berlin

Nach knapp einem Jahr war ich gestern wieder auf einem Reggae Konzert: Anthony B im YAAM, Berlin.

Gleich am Eingang menschelte es ungewöhnlich. Der breite Türsteher fragte ernsthaft einen viertel so breiten Gast: „Oh, was ist das für ein Parfüm? Du riechst echt gut.“ Berlin ist nicht nur Kodderschnauze. Wie immer startete der Abend langsam. Lou Large spielte ein paar Roots Tunes, gelegentlich probierte sich einer seiner Freund am Mikrofon. Ich ließ mir das erste Braumeisters Kraftmalz schmecken, das beste Malzbier der Welt.

Lou Large am Mixer
Lou Large am Mixer

Laut Flyer sollte Anthony B mit Band spätestens 21.30 Uhr auf der YAAM Bühne stehen. Einzig die Instrumente standen ungenutzt da. Es macht mich als Arbeitnehmer nervös, wenn sich die Reggae Artist nicht an Termine halten. Schließlich muss ich am nächsten Morgen früh raus.

Ein einsames Schlagzeug im YAAM
Ein einsames Schlagzeug im YAAM

Eine Dreiviertelstunde später huschten die Musiker auf die Bühne, spielten ein Instrumental. Anthony B sang aus dem Off – und sprang energetisch ins Licht. Ab diesem Zeitpunkt war die Welt für mich in Ordnung. Band und Sänger waren gut aufeinander eingestimmt, nur Anthony B’s Stimme war nicht ganz da. Wahrscheinlich hatte er sich am Vorabend in Wuppertal verausgabt.

Anthony B Konzert im YAAM

Anthony B Konzert im YAAM, Berlin

Anthony B

Spliff & Handy
Spliff & Handy

Ich kann mir leider nur schwer Lieder merken. Auf jeden Fall sang Anthony B ein paar Tunes aus seinem neuen Album „Freedom Fighter“ und Klassiker wie „Police“. Ob Roots Reggae, Dancehall oder Europop, der Mann kann wirklich alles reiten. Nur „Fire Pon Rome“ spielte er nicht, was mich ein bisschen enttäuschte.



Nach eineinhalb Stunden war Schluss im YAAM. Anthony B war fertig mit seinem Fitnessprogramm und vermutlich auch mit seiner Stimme. Ich war sehr zufrieden mit dem Konzert, beeindruckt von Künstler und Band – und radelte mit der Botschaft des Abends nach Hause: „Love yourself!“ Weiter Bilder in Farbe findet ihr auf Reggae in Berlin und vermutlich bald bei Reggaestory.

Nils. Ohne E. Mit Hut.
Schmeißt den Laden hier. Mag Reggae und Rub-a-Dub mit Bass. Und manchmal HipHop. Liebt echte Soundsystems. Schreibt auch für's Riddim Magazin. Musiktipps gern an: nils(at)houseofreggae(dot)de

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