Groundation: Building An Ark (Review)

Kategorien Gute Musik

Building An Ark ist das erste Album der Reggae Band Groundation, das ich bisher gehört habe. Und ich wäre fast von der Autobahn abgekommen.

Ich habe schon häufig über Groundation gelesen, diese populäre Reggae Band aus Kalifornien, USA. Gehört habe ich die Jungs und Mädels um Sänger Harrison Stafford noch nie. Das habe ich im gerade beendeten Urlaub geändert. Meine wichtigste Erkenntnis: Groundation ist keine Musik zu Autofahren, Sekundenschlaf grüßt den Baum.

Sebastian Sturm im Schneckentempo

„Building An Ark“ ist ein bisschen wie Sebastian Sturms Meisterwerk „Get Up & Get Going“, nur mit mehr Jazz und unendlich langsamer . Großartige Musik im Schneckentempo, irgendwo zwischen entspannt und einschläfernd. Ein Roots Reggae Samen, der seine Triebe gemächlich durch die Erde ans Licht schiebt. Mein großer Favorit ist Merry-Go-Round, allein wegen des Bläsereinstiegs.

Groundation: typisch überraschend

Kollege Oleejah meint, es sei „… ein typisches Groundation Album“. In der aktuellen RIDDIM beschreibt Helmut Philipps die Platte als „… überraschend, kraftvoll und einnehmend“. Letzteres bestätige ich gern. Auf der Autobahn konnte ich mich nur durch Abschalten dagegen wehren.

Trackliste: Groundation – Building An Ark

  1. Building An Ark
  2. Humility
  3. Be That Way
  4. Payaka Way
  5. Merry-Go-Round
  6. The Dreamer
  7. Who Is Gonna
  8. Keep It Up
  9. Daniel
  10. Sunlight Reflections

Building An Ark ist bereits über das franzosische Label Soulbeats Records erschienen.

Nils. Ohne E. Mit Hut.
Schmeißt den Laden hier. Mag Reggae und Rub-a-Dub mit Bass. Und manchmal HipHop. Liebt echte Soundsystems. Schreibt auch für's Riddim Magazin. Musiktipps gern an: nils(at)houseofreggae(dot)de

3 Gedanken zu „Groundation: Building An Ark (Review)

  1. Bin gerade im Krankenhaus die Musik ist heilsam. Würde gerne live dabei sein,weiß nicht ob ich durchhalte. Gibt es Möglichkeiten zu sitzen? LG Stephan

    1. Hi Stephan, ich wünsch dir erstmal alles Gute. Frag am besten Mal beim Veranstalter nach, ob du auf dem Konzert sitzen kannst.

      Liebe Grüße

      Nils

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.