Journey To Jah – Der Film: feat. Gentleman & Alborosie

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Wahrscheinlich hast du schon von „Journey To Jah“ gehört; ein Filmprojekt mit Gentleman und Alborosie in den Hauptrollen. Die Macher Noel Dernesch und Moritz Springer brauchen dringend Geld, um den Film zu drehen – und du kannst helfen.

Seit fünf Jahren arbeiten Dernsch und Springer an „Journey To Jah“. Der Dokumentarfilm begleitet Gentleman und Alborosie auf Jamaika.Er soll ihre Suche nach einer „… spirituellen Heimat und Integration in einer schwarzen Kultur in einem politisch zerrissenen Land“ zeigen. Neben den beiden populärsten europäischen Reggae Artists sind unter anderem Luciano, Terry Lynn und Dancehall Professorin Carolyn Cooper zu sehen. Der Anspruch der Macher ist klar:

„Uns hat die Leidenschaft für Reggae sowie die Menschen, die ihn leben, immer vorangetrieben, dieses Projekt zu machen. JOURNEY TO JAH soll positiv wirken, sich nicht scheuen, Themen kritisch zu hinterfragen – echt sein!“

Crowdfunding für 60.000 Dollar

60.000 Dollar fehlen, um mit den Dreharbeiten starten zu können. Das sind derzeit rund 43.000 Euro. Diese Summe soll nun via Crowdfunding zusammengetragen werden. Das heißt: Du kannst mit einem kleinen Spendenbetrag dafür sorgen, dass „Journey To Jah“ gedreht wird.

Ich kenne mich im Film- und Musikgeschäft nicht aus, aber mein erster Gedanke war: 60.000 Dollar, Gentleman, Alborosie – Warum zahlen die Jungs das nicht einfach aus ihren Plattenverkäufen und Konzerteinnahmen? Schließlich ist es irgendwie „ihr“ Film. Außerdem stecken ZDF/Arte, HBO (USA) und Universal Music mit drin.

Crowdfunding ist ein guter Weg, um solche Projekte populär zu machen. Zumindest in meinen Netzwerken tickert die „Wir brauchen Geld“-Botschaft im Stundentakt durch. Es ist aber auch ein guter Weg, um den Fans das Gefühl zu geben: Hey, ich bin Teil dieses Films.

Spenden für Journey To Jah

Wenn du Teil des Films sein möchtest, kannst du über die Plattform Kickstarter helfen. Für deine Spende bekommst du sogar etwas zurück. Das reicht von exklusiven Download-Links und DVDs bis hin zu Kinotickets, Konzertkarten und einem persönlichen Treffen mit Gentleman und Alborosie.

Deine Spende wird zunächst nur vorgemerkt. Erst wenn die 60.000 Dollar bis zum festgelegten Zeitpunkt gesammelt wurden, wird sie von deiner Kreditkarte abgezogen. Ansonsten passiert nichts und der Film wird nicht gedreht.

Nils. Ohne E. Mit Hut.
Reggae Vinyl Liebhaber, Sound System Enthusiast, digital interessiert, freier Autor beim Riddim Magazin. Musiktipps immer gern an: nils(at)houseofreggae(dot)de

9 Gedanken zu „Journey To Jah – Der Film: feat. Gentleman & Alborosie

  1. liebe leute,
    alle artist’s in unserem film haben uns natürlich bereits unterstützt und supporten das projekt! ein kinodokumentarfilm in dieser grössenordnung und mit dieser thematik ist LEIDER äusserst schwer auf dem regulären weg zu finanzieren. die filmpolitik fokussiert dabei hauptsächlich auf die kommerzielle auswertung eines filmes und nicht auf inhaltlich spannende themen. nichts desto trotz haben wir bereits fördergelder aus öffentlicher hand bekommen – leider reichen die aber nicht aus, um den film zu realisieren. ALSO: wenn ihr den film im kino sehen wollt – support us and help to realize this project! ganz herzlichen dank!!

  2. Lieber Noel,

    in den letzten Wochen wird man ja überschüttet mit projekt_starter seiten als reggae_fantast. Das gleiche hat der Herr Gillies vor gut einen Monat auch gemacht, zu seinem Rude Boy Documentary und ein paar andere habens Ihm gleich getan – so wie sie jetzt auch.

    Da stellt sich mir doch die frage, dass wenn sie schon fördermittel erhalten haben und andere unterstützer haben, warum das geld dann immer noch nicht reicht. plant man vorher ein film projekt nicht finanziel und sucht sich investoren [in dem fall von music eben labels, zines ect.pp] oder wie läuft das von statten?

    ein wenig komm ich mir vor, als wenn jeder indie_filmmacher um almosen bettelt, bei den leuten die am ende auch noch eintritt für die kino vorstellung bezahlen und zu guter letzt auch noch die dvd/bluray kaufen.

    verstehen sie das nicht als angriff, aber irgendwo ist doch auch mal ein finanzieller rahmen gesetzt, als endverbraucher. was natürlich nicht heitß, dass der der gewillt ist dieses projekt zu unterstützen, dass jetzt nicht mehr machen sollte. mir geht eben nur dieser sachverhalt durch den kopf.

    stay rude,
    kb.

  3. Hallo KB,
    interessant. Das vermehrt auf Crowdfunding und somit einer unabhängigen Förderung gesetzt wird, erstaunt mich nicht. Gerade der Dokumentarfilm hat es zur Zeit schwer über Fördermittel finanziert zu werden. In den USA ist es mittlerweile eine etablierte Alternative Filme zu realisieren, die auf reguläre Art & Weise nicht zu Stande kämen. Das hat viel mit der immer kommerzieller ausgerichteten Kulturpolitik zu tun. In dem Sinne glaube ich das Crowdfunding eine wunderbare Sache ist – jeder kann somit bestimmen, welches Projekt & Inhalt ihm Wert sind zu realisieren und unterstützen. Sozusagen direkte Demokratie in der Förderpolitik!

    Bezüglich Budget: Um die gesprochenen Fördergelder zu bekommen muss die Vollfinanzierung des Projektes garantiert sein, ansonsten hat man keinen Anspruch auf die Fördermittel. Und Auswertungstechnisch ist es leider eine Realität, dass sich die meisten DOK-Filme fürs Kino finanziell nicht lohnen, sprich meistens sogar das Budget für die Produktion nicht gedeckt werden kann. Trotz Kino und DVD-Auswertung.

    Es gehört also immer viel Leidenschaft und Überzeugung dazu, einen DOK bis ins Kino zu bringen. Wer also Geld scheffeln will, ist in dem Bussines mit Sicherheit am falschen Ort.

    In dem Sinne: Don’t give up the fight!
    Noel

  4. Nachtrag: Und wenn uns alle Förderstellen, die wir beantragt haben, auch das Geld für den Film gesprochen hätten, wäre wir schon längst am drehen ;-)

  5. bald ist es so weit
    Feb.2013 soll JTJ auf`m Filmfestival in Berlin vorgestellt werden.
    Danke jetzt schon allen die etwas dazu bei steuern konnten. Wird sicher klasse

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