Sangie Davis – Words Of My Mouth / Rock A Shacka

Kategorien Gute Musik
Sangie Davis - Words Of My Mouth / Rock A Shacka / Drum & Bass Records
Sangie Davis – Words Of My Mouth / Rock A Shacka / Drum & Bass Records

Wenn Japan, dann Atomkatastrophe. Darf ich in diesen Zeiten überhaupt darüber schreiben, dass das japanisch Label Rock A Shacka vor ein paar Wochen die großartige 12inch „Words Of My Mouth“ veröffentlicht hat?
Ich denke, ich darf. Zumal diese Perle von Sangie Davis und Culture Dan schon einige Zeit bei mir herumliegt. Rock A Shacka hat sich wieder ein rares Original geschnappt und frisch veröffentlicht. In diesem Fall ist es „Words Of My Mouth“, das Lee Perry 1973 mit The Gatherers aufnahm.

Sangie Davis, der Kopf der Gruppe, tat sich 32 Jahre später mit den 12 Tribes of Israel zusammen und spielte „Words Of My Mouth“ neu ein. Dieser neue Cut sowie eine Version schmücken eine Seite der 12inch. Auf der anderen Seite gibt es „Words Of My Mouth“ mit Deejay-Verstärkung.

12 Tribes Mitglied Culture Dan hat diese Version 2010 aufgenommen, nun wurde sie zum ersten Mal veröffentlicht. Ich sage mal, dass es sich hier um ein typisches „Muss ich habe“ handelt, wobei der Importpreis vielleicht nicht jedem schmeckt 16,50 Euro bei Copasetic).

Sangie Davis & Culture Dan / Words Of My Mouth

Wenn du mehr über Rock A Shacka erfahren möchtest, empfehle ich dir dieses Interview. Natürlich habe ich mich nach den ersten Katastrophenmeldungen sofort bei den Jungs erkundigt, ob es ihnen gut gehe. Vor zwei Wochen war zumindest in Osaka noch alles gut. Hoffentlich bleibt das so.

Das sagen die anderen

Nils
Reggae Vinyl Liebhaber, Sound System Enthusiast, digital interessiert, freier Autor beim Riddim Magazin. Musiktipps immer gern an: nils(at)houseofreggae(dot)de

2 Gedanken zu „Sangie Davis – Words Of My Mouth / Rock A Shacka

    1. @Oleejah Gern geschehen. In den letzten Monaten habe ich Rock A Shacka lieben gelernt. Die releasen echt feine Sachen. Das kostet dann zwar ein bisschen mehr (in div. Foren wurde sich schon aufgeregt, dass die Japaner das Material in Europa pressen lassen, wieder zurückschiffen und entsprechend teuer verkaufen), aber es lohnt sich.

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