Musically Mad, eine Doku über Soundsysteme in England

Kategorien Soundsystems
musically mad, dokumentarfilm artwork

Alles fing an mit einer Platte von King General. Angefixt von dessen Musik machte sich Karl Folke auf den Weg nach London und kam erstmals in Kontakt mit der dortigen Soundsystem-Szene, die den Schweden seitdem nicht mehr loslassen sollte.

1997 folgte sein erster Besuch auf einem Jah Shaka Dance, eines der dienstältesten Soundsysteme der Insel. Aus Liebe zur Musik griff Kalle Folke vor zwei Jahren schließlich zur Kamera.

Herausgekommen ist „Musically Mad“ – nicht mehr und nicht weniger als die längst fällige Hommage eines Reggae-Liebhabers an die englische Soundsystem-Szene.

Von Aba Shanti-I bis Iration Steppas

Der Dokumentarfilm macht Station bei verschiedenen Produzenten, lässt Reggae-Artist wie African Simba und I Natural zu Wort kommen. Am beeindruckensten sind aber die Bilder der Boxentürme der Iration Steppas, die sich in einem Interview darüber auslassen, wie ein ordentliches Soundsystem auszusehen hat – vor allem optisch. Ein weiterer Protagonist ist Aba Shanti-I, der mit seinem Sound unter anderem beim Notting Hill Carnival zu sehen ist.

Unterstützung für „Musically Mad“ bekam der 26-jährige Folke vor allem von Andreas Weslien, Gründer des im schwedischen Uppsala ansässigen Meditative Sounds.

MUSICALLY MAD – UK SOUND SYSTEM DOCUMENTARY (2010)

Nils. Ohne E. Mit Hut.
Reggae Vinyl Liebhaber, Sound System Enthusiast, digital interessiert, freier Autor beim Riddim Magazin. Musiktipps immer gern an: nils(at)houseofreggae(dot)de

6 Gedanken zu „Musically Mad, eine Doku über Soundsysteme in England

  1. nicht aus schweden aber leben da und releasen musik über jujurecords – zoro und rantoboko (südafrika)

    ausserdem kenn ich noch
    helt off (chords und timbuk) – reggae uf swedish
    promoe (hat ja auch einiges reggae-like)
    chilli and leafy
    ….sonst keine ahnung?? auf jujurecords gibt ein paar nice tunes und videos

  2. Beim letzten Schweden-Urlaub hab ich mir
    2 Platten mitgebracht.

    Artists:
    Kalle Bahh
    General Knaas

    Chanten beide auf schwedisch, hört sich wie ich finde ganz gut an.

  3. Pingback: Musicallymad.com: Offizielle Webseite zur Reggae-Doku - House of Reggae

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