Ganjaman – Das Gleiche Alte Lied (Album Review)

Kategorien Alben & EPs, Gute Musik

„Das Gleiche Alte Lied“ – ein Titel, der eine klare Richtung vorgibt. Auf seinem dritten Album singt Ganjaman einmal mehr für Menschlichkeit, Liebe und Freiheit. Und man kann nur froh sein, dass sich nichts geändert hat in der Welt. Sonst wäre dieses schöne Album vielleicht gar nicht entstanden. So aber freut sich der Hörer über wahnsinnige Combination-Tunes mit tiefgehenden Texten auf feinen Modern-Roots-Riddims.

So schlecht die Welt auch ist, von der Ganjaman singt – schlechte Laune kommt kaum auf. Mehr Einigkeit fordert der Berliner in dem Stück „Nur Einmal“. Das Album ist eine mustergültige Vorlage dafür: Die Instrumentals kommen aus Jamaika, Frankreich, Österreich und drei deutschen Städten; für neun der 17 Titel hat sich Ganjaman Kollegen ins Studio geholt.

Die Ganjaman-Mega-Kombination

Wohin das führt, zeigt der Guinnessbuch verdächtige Tune „Schrei Es Raus“. Gleich 15 Artists reichen sich hier das Mikrofon von Hand zu Hand, darunter Junior Randy, Junior Banton, Uwe Banton, Nattyflow und Jahcoustix. Die sehr schöne Combination „Gib Niemals Auf“ kommt aus dem Drei-Länder-Eck Österreich, Schweiz, Deutschland – House Of Riddim an den Instrumenten, Phenomden und Ganjaman am Mikrofon. Wer mal wieder einen Grund braucht, seine vier Wände zu verlassen und in die Natur zu fahren, sollte „Unendliche Schönheit“ feat. Mr. Reedoo aufsaugen.

„Das Gleiche Alte Lied“ ist bei MKZWO Records erschienen und sollte in diesem Sommer unbedingt euer Gehör finden – auch darüber hinaus.

Nils. Ohne E. Mit Hut.
Schmeißt den Laden hier. Mag Reggae und Rub-a-Dub mit Bass. Und manchmal HipHop. Liebt echte Soundsystems. Schreibt auch für's Riddim Magazin. Musiktipps gern an: nils(at)houseofreggae(dot)de

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