Biga Ranx: Deejay-Nachwuchs aus Frankreich

Kategorien Sessions
Biga Ranx

Wenn es ein 20-jähriger Franzose live mit gestandenen Dancehall-Artists wie General Levy und Daddy Freddy aufnehmen kann, dann muss ich über ihn schreiben.

Biga Ranx heißt er, kommt aus Tours und rockt das Mikrofon wie ein 1980er Yardie. Zu seinen Vorbildern zählen Alton Ellis, Supercat, Vybz Kartel – und Snopp Doggy Dog.

Wenn die Daten bei Facebook stimmen, wurde Biga Ranx (Gabriel Piotrowski) im September 1988 in Tours geboren. Mit 14 Jahren entdeckte er Reggae für sich, gründete wenig später mit seinem Bruder das Atila Bandalero Soundsystem und reiste nach Jamaika. Dort traf Biga Ranx auf die Dancehall-Deejays Junior Cat und Ninja Ford.

Inzwischen ist er Vollzeit-Artist. Im vergangenen Jahr kreuzten sich seine Wege mit denen des österreichischen Rappers Governor General Rugged. Die Vibes stimmten, die Gruppe Mus Bus wurde gegründet und das CD-Album „Cuz We Mus Bus“ aufgenommen.

Biga Ranx like a gangsta
Biga Ranx … walk like a gangster, talk like …

Im Sommer 2010 ist das Mixtape „Hot Morning“ erschienen, auf dem Biga Ranx zeigt, wie vielseitig er ist: Reggae, Dancehall, HipHop, Dubstep – nichts schüttelt ihn aus der Spur. Momentan arbeitet Biga an seinem Solo-Debüt. Außerdem stehen Projekte mit den französischen Produzenten Ondubground und Mungos Hifi, meinen geliebten Schotten, an.

Biga Ranx live in Session

General Levy, Biga Ranx, Winston Irie, Daddy Freddy – 2009

Nils. Ohne E. Mit Hut.
Schmeißt den Laden hier. Mag Reggae und Rub-a-Dub mit Bass. Und manchmal HipHop. Liebt echte Soundsystems. Schreibt auch für's Riddim Magazin. Musiktipps gern an: nils(at)houseofreggae(dot)de

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