Reggae 2018 … was war da los? (Jahresrückblick, so grob)

Kategorien An der Ecke, Gute Musik
Top 10 Reggae Tunes 2018

Das Reggaejahr 2018 ist fast durch.

Bass ist zurück und Buju Banton frei.

Nach Trettmann sind auch die Jugglerz im Rap-Bizzinizz angekommen.

Gucken wir mal, was in den letzten zwölf Monaten noch gelaufen ist …

Ich hab nicht viel geschrieben. Mich hat nicht so viel Musik begeistert.

Bin außerdem stark eingespannt als Mänätscha von Pupa Sock.

Wir haben ein Album rausgebracht und noch eine Single (Big Up! High Smile Hifi).

Da mussten die Promomaschine betankt, Kontakte kontaktiert und Videos gedreht werden.

Nebenbei hab ich mein erstes Lied auf 7inch veröffentlicht. Irre! Seit elf Jahren schreibe über Musik. Jetzt kann ich sie mitgestalten. Danke an Hardy Digital und Crew.

Ich hatte dieses Jahr wieder eine wahnsinnig gute Zeit beim Reggae-Share-Ity Open Air und beim Berlin Boom Orchestra, das sein neues Album vorgestellt hat.

Ein bisschen Musik lief hier aber auch. Für das RIDDIM-Magazin durfte ich meine Top 10-Tunes aufschreiben (siehe oben).

Die Lieblingslieder und -alben der anderen RIDDIM-Mitschreiber findest du hier. Sehr spannend, wie unterschiedlich wir aufgestellt sind.


Auf der Seite kannst du auch gleich beim RIDDIM-Leserpoll mitmachen (da trägst du Houseofreggae.de natürlich als beste Website ein …).


Wenn du noch mehr Top-Listen suchst, schau bei Basscomesaveme rein und bei meiner Irie Ites-Familie.

Und hier hab ich für dich alle deutschsprachigen Reggae- und Dancehall-Releases gesammelt, die ich auf YouTube gefunden habe. Ein bunter Niveau-Strauß.

Playlist: Deutscher Reggae 2018 (Playlist by Houseofreggae.de)

Direktlink

Genug erzählt. Du bist dran: Schreibt mir bitte deine Top 5-Tunes und/oder Top 5-Alben in die Kommentare. Gern auch deine schönsten Reggae-Momente.

Freu mich drauf und bin sehr gespannt.

Nils. Ohne E. Mit Hut.
Schmeißt den Laden hier. Mag Reggae und Rub-a-Dub mit Bass. Und manchmal HipHop. Liebt echte Soundsystems. Schreibt auch für's Riddim Magazin. Musiktipps gern an: nils(at)houseofreggae(dot)de

9 Gedanken zu „Reggae 2018 … was war da los? (Jahresrückblick, so grob)

  1. Mooin!
    Ich bin von 2018 etwas enttäuscht. Mir fehlen die wirklich guten Alben und die Riddim-Selections… vielleicht weil alle nur einzelne Songs für Spotify-Playlisten droppen wollen?

    Habe dennoch Top5 Alben:
    Mellow Mood- Large
    Manu Digital – Bass Attack
    Kabaka Pyramid – Kontraband
    Agent Sasco – Hope River
    Protoje – A Matter of Time

    Ich denke aber, das aus Deutschland wieder mehr gehen könnte.
    Toké, an ihm kommt man nicht vorbei.
    Memoria, werden auch ihren Weg finden
    Bermooda finde ich auch spannend aber noch nicht ganz geil…
    Über die Riddim-Autoren Charts bin ich eben auf Kreuzwort gekommen! Klingt sehr nice! Noch nie von gehört vorher…
    Und dann noch Jahfro und (endlich) Miwata mit Album im nächsten Jahr.
    Hab ich wen vergessen?

    1. Salut Hannes,

      vielen Dank für deinen Kommentar und die Top-Liste (von der ich nur Manu Digital gehört habe).

      Ist dieses Playliste-Ding auch schon im Reggae/Dancehall angekommen? Hab das bisher vor allem im Rap-Bizzinizz beobachtet. Ich nutze diese Plattform aber auch nicht.

      Toké ist auf jeden Fall ein Lichtblick.

      Memoria haben einen fetten Sound, sind mir aber inhaltlich und lyrisch zu schwach.

      Bermooda hat eins, zwei schöne Dinger auf der Platte. Aber der Sänger nimmt mich nicht mit.

      Jahfro wird gut (kann ich dir schon versprechen).

      Liebe Grüße

      Nils

  2. Fällt mir immer schwer am Ende des Jahres eine Liste zusammenzustellen. Gefühlt sind die Dinger vom letzten Drittel des Jahres immer überrepräsentiert. Versuchen werd ich es trotzdem mal.

    5) Kumar – State of Emergency. Kumar ist so ein bisschen mein Live-Künstler des Jahres. Einmal im Kingston Dub Club und ein paar Monate später gemütlich im Kaya in Leipzig dabei sein können. Live und Acoustic auf jeden Fall einen Besuch wert! (https://www.youtube.com/watch?v=Hrwj0SjW6_8)

    4) Alpha Steppa & Nai-Jah – The Greant Elephant (Album). Gibt’s nix zu sagen. Geht ins Ohr rein und fühlt sich bei mir wohl. (https://www.youtube.com/watch?v=LrLLqyd06pA & https://www.youtube.com/watch?v=gnt-4ae7wQE)

    3) Yeza & Rorystonelove – Is It Because I’m Black (Remix). Eigentlich steht hier Spice mit Black Hypocrisy. Dürfte sich aber ja in so einigen Listen wiederfinden, daher bin ich mal ausgewichen. Gelungene Interpretation eines, wie ich finde, sowieso schon starken Tunes. Und weil Frauen im ganzen Reggae-Kosmos immernoch viel zu wenig präsent sind.

    2) Kabaka Pyramid & Stonebwoy – Borders. Message steht. (https://www.youtube.com/watch?v=s5arQXoJGQE)

    1) Ganz oben steht für mich dieses Jahr die Brother Culture Scheibe Code Name. Kann ich von vorne nach hinten und wieder zurück hören. (z.B. https://www.youtube.com/watch?v=jTA7nMSgKFE & https://www.youtube.com/watch?v=lsstQDyXDv8)

    So viel dazu. Hab sicher was vergessen. Alles Gute Nils, danke dir für deinen Fundstücke und Kommentare!

    1. Hi Markus,

      vielen Dank für deine Liste und deine Kommentare dazu.

      Klar, 5 Lieder sind knapp, da muss auch was runterfallen.

      Auf dem State Of Emergency-Riddim kommt er für mich erst nach Mortimer, Capleton und Kabaka. Ich bin aber auch nicht so ganz der Sänger-Typ.

      Ich glaub, die Great Elephant-Platte muss ich mir doch kaufen. Hab bisher nur die eine Session im Londoner Bus gehört. Die ist gewaltig. Herrlich schwere Riddims.

      Yeza & Rorystonelove: Heavy! Der Bass ist 2018 echt zurück gekommen, oder?

      Der Kabaka-Track ist mir zu schwachbrüstig und Brother Cultures Style hab ich mir leider ein bisschen überhört in den letzten Jahren.

      Hab eine schöne Weihnachtszeit, Markus, und vielen Dank, dass du hier vorbeischaust.

      Nils

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