Kongo Joe Orchestra – No1s (EP Review)

Kategorien Alben & EPs, Gute Musik

Gerade erst gegründet und schon eine EP namens „No1s“ veröffentlicht? Entweder ist das Kongo Joe Orchestra sehr selbstbewusst oder hat ein verrücktes Konzept. In diesem Fall spielt beides zusammen, denn auf seinem Erstlingswerk spielt das Kongo Joe Orchestra Pop-Hits und Mallorca-Kracher in Reggae und Ska.

Original Partybomben

Roots Reggae? Ja, zum Teil. Roots Message? Nein, absolute nicht. Das Kongo Joe Orchestra hat sich ausschließlich Partybomben vorgenommen: Kung Fu Fighting von Carl Douglas, I Will Survive von Gloria Gaynor, Nah Neh Nah von Vaya Con Dios. Die Originale haben schon ein wenig Staub in den Rillen, die Neuauflagen hast du so noch nie gehört.

Mallorca-Kracher

Die jüngste Vorlage und gleichzeitig der mutigste Vorstoß ist der Ketchup Song. 2002 landeten Las Ketchup damit einen Kracher auf Mallorca. Das Kongo Joe-Gespann holt dafür die Rockgitarren raus. Meine Favoriten sind die Ska-Version von Nah Neh Nah und das äußerst gefühlvolle Fever, gesungen von Nina Alverdes.

Weitere Zeichen für Qualität: „No1s“ wurde von Umberto Echound Paolo Mariangeli gemischt. Sam Gilly von House Of Riddim spielt Schlagzeug. Houseofreggae.de: Außen Pop-Hits, innen Geschmack und insgesamt mal Reggae ganz anders. Daumen hoch.

Trackliste: Kongo Joe Orchestra / No1s

  1. Kung Fu Fighting
  2. Fever
  3. Ketchup Song
  4. Nah Neh Nah
  5. Life Is Live
  6. Funky Town
  7. I Will Survive
  8. Fever
Nils. Ohne E. Mit Hut.
Schmeißt den Laden hier. Mag Reggae und Rub-a-Dub mit Bass. Und manchmal HipHop. Liebt echte Soundsystems. Schreibt auch für's Riddim Magazin. Musiktipps gern an: nils(at)houseofreggae(dot)de

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