Was macht Dawn Penn eigentlich?

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dawn penn, begone

Kürzlich war ich sehr überrascht, als ich im Internet über ein neues Lied von Dawn Penn gestolpert bin. Ja, genau, die No, No, No-Sängerin.

Mit überdimensionaler verspiegelter Sonnenbrille und gelber Daunenjacke wirkt sie im Musikvideo zu Begone wie eine wunderliche älter Dame, die man gelegentlich in Städten trifft.

Aber die Stimme … irre!

Dawn Penn wurde 1952 geboren, wird dieses Jahr also 66 Jahre alt. Auf Begone klingt ihr Stimme aber dermaßen frisch und jung, dass ich ein paar Mal hinschauen musste, ob das wirklich Dawn Penn ist und nicht irgendeine andere Künstlerin, die sich zufällig oder als Hommage auch so nennt.

Zum Lied selbst hab ich leider kaum Infos gefunden. 2004 erschienen die zwei Lieder Growing Up und Be Gone auf einer 7inch über das mir unbekannte Label Da-Beat.

Dann hab ich noch das Album Dawn Penn’s Syndicated Mix Bag von 2011 gefunden. Darauf gibt es das Lied Begone, das ihr jetzt, sieben Jahre später, als Musikvideo bekommt. Ist als nicht mehr ganz neu. Aber auch zu diesem Album steht nichts im Internet.

Auf iTunes habe ich zumindest ein Cover-Artwork gesehen. Sieht aus, als hätte der Grafiker von Damian Marleys Grammy-Album Stony Hill seine Finger im Photoshop gehabt.

Vielleicht ist Da-Beat aber auch Dawn Penns eigenen unabhängiges Label und sie macht auch die Grafik?

Sehr obskur, aber was bleibt, ist diese wahnsinnige Stimme.

Nils. Ohne E. Mit Hut.
Reggae Vinyl Liebhaber, Sound System Enthusiast, digital interessiert, freier Autor beim Riddim Magazin. Musiktipps immer gern an: nils(at)houseofreggae(dot)de

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