Getestet: House of Marley – Get Together Mini

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Zuhause höre ich Musik in der Regel per Schallplatte und Stereoanlage oder per Telefon und Kopfhörer. Bei zweiter Variante krieg ich allerdings nicht viel vom Leben um ich herum mit.

Passte also ganz gut, dass mir House of Marley den tragbaren Get Together Mini Bluetooth Speaker zum Testen schickte, der mich die letzten Wochen durch die Wohnung begleitet hat.

Erster Eindruck

Bei House of Marley hört das Auge mit. Ich mag die Holzverkleidung und den Stoffbezug mehr als sterile Plastikoptik. Zumal der Get Together Mini und das mitgelieferte Stromkabel mit recyceltem REWIND™-Stoff bezogen sind, eigens von House of Marley entwickelt, bestehend aus Hanf, Bio-Baumwolle und wiederverwerteten PET-Flaschen. Das verarbeitet Bambusholz für die Front- und die Rückseite wird zertifiziert nachhaltig angebaut.

Gibt mir ein gutes Gefühl.

Die Bedienung ist auf das Wesentliche reduziert und passt sich mit den flachen gummierten Knöpfen gut ins Design ein: Power-Knopf, Bluetooth-Knopf, laut, leise.

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House of Marley Get Together Mini: Bedienung für Lautstärke und Bluetooth-Kontakt

Auffällig ist das Gewicht: eineinhalb Kilogramm wiegt der 30 cm breite, 9,5 cm hohe und 7,5 cm tiefe Lautsprecher, also grob das Format einer 1,5 Liter Saftpackung. Wirkt sehr robust und unverwüstlich, aber eben auch schwer. Das liegt am eingebauten Akku, zu dessen praktischer Zusatzfunktion ich weiter unten mehr schreibe.

In Berlin lief neulich eine Gruppe Jugendliche mit dem Get Together Mini durch die Straßenbahn. Das Gewicht sollte also kein Problem für Unterwegs sein.

Technik

Der Sound kommt aus zwei 2,5 Zoll großen Tieftönern und zwei 0,75 Zoll kleinen Höhen auf der Frontseite und einem passiven Subwoofer auf der Rückseite – insgesamt 24 Watt. Kleines Problem: Wenn ich den Lautsprecher normal und sicher von oben greife, habe ich die Finger immer im Subwoofer. Keine Ahnung, wie belastbar der ist. Vielleicht ist das auch nur für Menschen mit großen Händen lästig.

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House of Marley Get Together Mini: 2,5 Zoll Tiefen und 0,75 Zoll Hochtöner

Eure Musik könnt ihr per Bluetooth (A2DP) bis zu zehn Meter entfernt übertragen. Der praktische Test von Küchenaußenwand zu Wohnzimmeraußenwand hat den Abstand bestätigt. Nur mit Bluetooth funktioniert auch die Laut-Leise-Bedienung am Get Together Mini. Alternativ stöpsel ihr euer Abspielgerät in die 3,5 mm AUX-Buchse ein.

Nun zum integrierten Lithium-Ionen-Akku: Laut Hersteller liefert er bis zu zehn Stunden Saft und ist in vier Stunden voll geladen. Ich habe das nicht mit der Uhr getestet. House of Marley liefert ein USB-Ladegerät sowie diverse Adapter mit, sodass ihr weltweit versorgt seid.

Praktisch: Über einen kleineren USB-Anschluss am Lautsprecher könnt ihr euer Handy aufladen. Das reduziert natürlich die Spielzeit.

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House of Marley Get Together Mini: passiver Subwoofer

Klang

Die ersten Töne, die ihr aus dem Get Together Mini hören werdet, sind erschreckend. Wenn ihr ihn einschaltet, sagt urplötzlich eine schlecht aufgenommene Damenstimme in unregulierbarer Lautstärke, dass der Lautsprecher jetzt an ist. Ähnliche Ansagen kommen, wenn sich das Gerät per Bluetooth verbindet oder ihr es wieder abstellt. Nicht so gut für den ersten Eindruck, lässt sich laut Hersteller auch leider nicht abstellen.

Die Ansagen dauern allerdings nur rund 2 bis 3 Sekunden. Danach spielt der Get Together Mini mit ordentlich Druck die Musik. Da nur Bass und Höhen verbaut sind, leiden meiner Meinung nach die Mitten im Klang etwas. Ich hab vor allem Reggae und HipHop getestet.

Ihr könnt ziemlich laut aufdrehen, ohne dass sich der Sound überschlägt. Zur Beschallung einer privaten Sause im Wohnzimmer (ca. 25 qm) reicht es vollkommen aus – und für ein Picknick am See oder musikalische Demo-Begleitung. Allerdings solltet ihr vorsichtig beim Testen sein, denn es gibt meiner Meinung nach keinen Limiter. Einen Dauerbelastungstest auf volle Röhre habe ich nicht gemacht.

Fazit

Der House of Marley Get Together Mini ist jetzt mein ständiger Begleiter beim Wohnungsputz und auf dem Balkon. Mein Test bestätigt grob den Eindruck vom HoM-Kopfhörer Rise Up, den ich vor ein paar Jahren ausprobiert habe: haptisch und optisch ein Wohlfühl-Produkt mit etwas unausgewogenem Klang. Es gibt sicher leichtere und kleinere Bluetooth Speaker, aber die sind nicht so schön. Nur an die Ansagen der Dame habe ich mich noch nicht gewöhnt. Für einen Nachfolger sollte House of Marley auf die Funktion verzichten.

Die Verlosung ist beendet.

* Für diesen Beitrag hat mich House of Marley mit zwei Lautsprechern (Test / Verlosung) unterstützt.

Nils
Reggae Vinyl Liebhaber, Sound System Enthusiast, digital interessiert, freier Autor beim Riddim Magazin. Musiktipps immer gern an: nils(at)houseofreggae(dot)de

40 Gedanken zu „Getestet: House of Marley – Get Together Mini

  1. Vier Zeilen braucht der blöde Reim,
    warum, das lässt sich kaum erahnen,
    ich brauch den Sound aus diesem Schleim
    weil ich kann so’n Teil nicht selbst bezahlen.

  2. Diesen Sommer kauften wir uns eine Boombox fürs Festival,
    doch beim ersten Lied sank die Laune schnell,
    sie war leise und wir hörten nur die Nachbarinnen,
    deswegen möchte ich eine House of Marley gewinnen.

  3. Marley Speaker sind der Shit,
    da wummst jeder einzelne Dancehallhit.
    Die Holzverkleidung macht mich echt an,
    da sieht man halt, dass Reggae echt was kann!

  4. Den House Of Marley Get Together Mini zu gewinnen wäre extrem fein,
    denn er zöge mit dem Sohn in die neue Wohnung ein.
    Wenn Houseofreggae das macht möglich,
    wär das äußerst höchstvorzöglich =)

  5. Im House of Marley möcht ich wohnen,
    tagtäglich Reggae hör’n,
    dann würd sich das Leben lohnen,
    ich brauch‘ dich, Speaker, lass mich schwör’n!

    :)

  6. Alle wollen raus bei diesem Wetter,
    aber nur mit House of Marley’s „Get Together“
    The sun is shining and the weather is sweet,
    Der „Get Together“ sorgt für den druckvollen Beat.

  7. Gestern hab‘ ich (ohne Witz!) meine Kopfhörer verloren.
    Nun tönt nur noch blech’ner Schall vom Handy an die Ohren.
    Das muss sich ändern, unbedingt, und das nicht zu knapp!
    Rette mich mit gutem Sound, sonst fall’n die Ohren ab!

  8. Mi House is old a likkle rottn,
    Life togheter with friends but we haf nottn,
    Fi to poss a tune we need somtn,
    Fi sound a room dem would be nice!
    So please House of Reggae let we win this prize! ???

  9. When me sitting like Daniel inna di lion den,
    me still wanna hear Puppah Sock on dem,
    likkle Marley speakers from House of Reggae,
    so give it to me, give it to me – for free!

  10. Boomsound coming from me compound
    gonna play it loud shake the houseofreggae earthground
    Competition time idren step upon the baseline
    House of Marley boombox soon it gonna be mine

  11. So an Speaka, den kannt ms scho braucha, sogar Hanf is drin, aber ned zum raucha. Kemmts ruckzn naus, dann hob i gscheidn Sound drin in meim Haus. ????

  12. ich würde gerne die schönheit gewinnen weil….
    bob marley ist eine legende,
    wenn er im radio läuft, bewegen sich automatisch meine hände.
    ich muss mich bewegen, von links nach rechts, von unten nach oben,
    mega geiler preis, dafür muss ich euch schonmal loben :D

    zieht mich als gewinner, tut gar nicht weh

  13. Ordinäre Kopfhörer sind doch nur Zopfstörer
    Deswegen Bluetooth, da bleibt der Hut smooth
    Beim Köpfenicken. Bitte verschicken
    Sie – nicht an Frau Barley! – vom House of Marley
    Diese bezaubernde Lautsprecherbox,
    Weil ich sonst vor zaudernde Mautzecher kotz!

  14. Hi, ich bin der Günter oder I Dread, live an direc´,
    drum brauch ich überall nen sound und den fett.
    Zu dem hab ich bald Geburtstag , mann wär das nett,
    wenn ich zu der Party dann den Together Mini hätt!

  15. Ein Get Together Mini und obendrein auch noch aus Holz?
    Da klopf ich 3 mal drauf – auch Robert Nesta wäre stolz,
    ihn zu haben so als Starter Kit fürs Soundsystem,
    much much better als ne Function One – wie unbequem.

  16. Greetings!

    pramm pramm check check…

    Endlich Feierabend, gemütlich auf’m Balkon.
    Plötzlich dringen schreckliche Rhythmen an meine Ohr’n.
    Amigos, Fischer & Berg dröhnen vom Nachbarn,
    ich brauche die Marleys um mim Offbeat zu kontern.

    Bimm!

    big up Puppah!
    big up Socialdread!

    One Love!
    Bernhard

  17. Ich surf auf houseofreggae, zieh mir neuen Sound,
    feier diese Mukke, bin grad gut gelaunt,
    doch ich bin am stolpern, es haut mich auf die Fotz’n,
    Oida, wie gern hätt‘ ich diese kabellosen Boxen.

  18. Draußen Regen und das schon seit Tagen,
    da stelle ich mir die wirklich wichtigen Fragen!
    Woher bekomme ich den besten Sound,
    auf diese Frage ich dieses Gewinnspiel found.

  19. Ich brauch nicht den Sound von Highway und Harley – denn schon morgens gut drauf sein heißt für mich Marley. Bob Marley – lebt täglich in mir weiter – denn er steht für Stimmung immer heiter und Weiter. Ob bei Tag oder Nacht der Sound hat mir immer Glück gebracht.

  20. Meine alten Lautsprecher haben kein Bluetooth nur ein Kabel.
    Und ich sag dir ja die klingen auch noch ziemlich miserabel.
    House of Marley Speaker wären hingegen wirklich komfortabel.
    Aber findet auch Herr Socialdread meine Rhymes passabel?

  21. Wenn ich beim Rauchen Reggae hör ist bei mir alles Okay.
    Würde das jeder tun gäb´s auch nicht die AfD.
    Und, dass ich jeden Tag einen Weed-Docht rauch,
    ist der Grund dafür, dass ich diese Beat-Box brauch!

  22. Das Leben braucht Rhythmus zwischen Höhen und Tiefen.
    Gemeinsam kann man besser genießen.
    Wir schweigen zu oft oder sagen’s nur still.
    Marley verwandelt Ausgedientes zu Prunkvollem: ICH WILL!

  23. Recycling oder Objektives Zitieren ermöglicht Altes im Neuen zu integrieren
    sowie Vergangenes in Neuzeit zu transformieren.
    Mensch –> Statement –> Bewegung –> Musik als Transmitter
    GET TOGETHER – bei uns ist noch Platz da!!!

    1. Salut,
      würde mich au Interessieren. Vllt kannst den Reim ja nochmal auflisten. Gerne auch der Gewinner selbst.
      Waren echt gut Reime dabei…

      Bless

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