Jamaram – Jameleon (Album Review)

Kategorien Alben & EPs, Gute Musik

Drei Alben in drei Jahren: Die Münchner Band Jamaram ist alles andere als faul. Am 26. März erscheint ihre vierte Studio-Platte „Jameleon“. Ganz im Zeichen des Chamäleons auf dem Cover zeigen sich Sänger Tom Lugo und seine Band musikalisch vielseitig. Reggae, Latin, Balkan und Pop, da ist für jeden etwas dabei.

Nach ihrem Live-Album 2009 haben sich Jamaram wieder ins Studio zurückgezogen und 13 neue Songs aufgenommen. Beim ersten Durchhören bin ich Gott mal wieder sehr dankbar dafür, dass er den Turmbau zu Babel verhinderte, indem er den Menschen unterschiedliche Sprachen gab. Denn diese sprachliche Vielfalt sorgt dafür, dass Jamaram-Alben immer ein Erlebnis sind.

Jamaram
Jamaram

So schnell wie die Texte von Deutsch zu Spanisch zu Französisch zu Spanisch wechseln, so schnell wandeln sich die Stile. Jamaram spielen Reggae, Hip-Hop, Latin, Balkan und Pop-Musik. Auch das Tempo reicht von Formel-1 („Heart Attack“) bis Kremserfahrt („Carried Away“). Mehr Abwechslung ist schwer zu finden.

Als Gäste sind unter anderem die französische Band Dub Inc. und Sara Lugo, Schwester des Frontmanns Tom, mit dabei.

Trackliste: Jamaram – Jameleon

  1. Jameleon
  2. Cuentito (feat. Nicolas Nobili)
  3. Oh My Gosh (feat. Komlan & Bouchkour – Dub Inc.)
  4. Heart Attack
  5. End Up
  6. Time Machine
  7. Alright
  8. Eva
  9. End Of The World (feat. Sara Lugo)
  10. Hard Way
  11. Carried Away
  12. Rainbow (feat. Bani Silva)
  13. Roots Dub

„Jameleon“ erscheint am 26. März bei GLM Music.

Nils. Ohne E. Mit Hut.
Schmeißt den Laden hier. Mag Reggae und Rub-a-Dub mit Bass. Und manchmal HipHop. Liebt echte Soundsystems. Schreibt auch für's Riddim Magazin. Musiktipps gern an: nils(at)houseofreggae(dot)de

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