Flowin Immo und die Hell Bank Dollar

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Flowin Immo / Geschlossene Gesellschaft (Immonopol, 2014)
Flowin Immo / Geschlossene Gesellschaft (Immonopol, 2014)
Flowin Immo / Geschlossene Gesellschaft (Immonopol, 2014)

Wer sagt, dass man mit Musik kaum noch Geld verdienen kann, der lügt. Flowin Immo hat mir 100.000.000 Hell Bank Dollar geschickt, einfach so, mit Autogramm, und Punkaufnähern – und seinem neuen Album Geschlossene Gesellschaft.

Flowin Immo, wenn ich ehrlich bin, habe ich den Mann zum letzten Mal gehört, als er 2001 das großartige Das Gift Heißt Geld rausgehauen hat. Sein neues Album Geschlossene Gesellschaft ist nicht so Reggae, mehr so Steckt-mich-bloß-nicht-in-irgendeine-Schublade-Stil. Warum ich es trotzdem hier erwähne? Weil ich die Bewerbung total sympathisch finde.

Ich schrieb kürzlich über den perfekten Pressebereich für Musik Blogger. Wem das technische Wissen fehlt, so ein Ding umzusetzen, der kann sich mit kreativen Ideen abheben. Hätte ich das Flowin Immo Album einfach so im Briefkasten gehabt, wäre es vermutlich direkt auf meinem Müsste-ich-mir-mal-anhören-Stapel gelandet. Aber die Idee mit dem unterschriebenen Geldschein ist dufte. Ich bin natürlich nicht der Einzige, der so ein personalisiertes Paket bekommen hat.



Da haben sich Immo und die Agentur Sureshot offenbar ein paar Gedanken gemacht und Zeit reingesteckt. Hat sich gelohnt. Geschlossene Gesellschaft ist übrigens ein spannendes Album, sozialkritisch, lustig, bunt gemischt. Hier könnt ihr reinhören. Ab dem 9. Mai 2014 ist es käuflich.

Alles Gute für die Platte, Flowin Immo.

Nils. Ohne E. Mit Hut.
Schmeißt den Laden hier. Mag Reggae und Rub-a-Dub mit Bass. Und manchmal HipHop. Liebt echte Soundsystems. Schreibt auch für's Riddim Magazin. Musiktipps gern an: nils(at)houseofreggae(dot)de

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