House of Reggae

Reggae, Dancehall und mehr ...

NEON-Beitrag sorgt für Aufruhr in der Reggae-Community

NEON, Ausgabe Februar 2008Homophobie in der jamaikanischen Kultur, in Reggae- und Dancehall-Texten ist ein Thema, das gewöhnlich von Schwulen- und Lesben-Organisationen auf den Tisch gebracht wird – und völlig zurecht. Aktuell sorgt jedoch ein Beitrag in der Februar-Ausgabe des Magazins NEON für Aufregung in der deutschen Reggae-Community. Unter dem Titel „Mördermusik“ versucht Autor Ingo Mocek ein Bild von der schwierigen Lebenssituation schwuler Jamaikaner zu zeichnen – und sticht damit in ein Wespennest. Die Online-Ausgabe des Textes schleift bereits einen gewaltigen Schweif von Kommentaren hinter sich her, und auch in diversen Foren wird eifrig diskutiert. Zeit, sich selbst einmal Gedanken zu machen. Rasta move on …

EME Awards 2008: Alicia Keys und Tarrus Riley nominiert

Alicia KeysAm 7. Februar werden auf Jamaika zum vierten Mal die “Excellence in Music and Entertainment“-Awards (EME) verliehen. In 25 Kategorien werden vor allem Reggae- und Dancehall-Artists, -Songs und -Produzenten geehrt. Der spezielle Award „International Friends Of Reggae“ geht in diesem Jahr an den Rapper Akon und Alicia Keys (Foto: Sony BMG). Die Sängerin hat sich den EME-Award durch ihren Auftritt bei den American Music Awards (AMA) 2007 verdient, als sie während ihres Showteils Junior Reid, Beenie Man sowie Chaka Demus und Pliers auf die Bühne holte. Rasta move on …

Reggae Academy Awards 2008: Die Nominierungen

Reggae Academy AwardsAm 24. Februar werden auf Jamaika erstmals die Reggae Academy Awards vergeben (mehr Infos). Beste Chancen auf eine der Trophäen hat Tarrus Riley, der unter anderem als „Bester Sänger“ und „Beliebtester Künstler“ nominiert wurde. Zudem wird sein Hit „She’s Royal“ in den Kategorien „Beliebtester Song“ und „Bestes Reggae Video“ antreten. Hoffnungen kann sich auch Dancehall-Artist Busy Signal machen, der mit „Nah Go A Jail“ ebenfalls mehrfach nominiert wurde. Stephen Marley ringt nicht nur um den Titel „Bester Produzent“, sondern tritt mit „Mind Control“ in der Kategorie „Bestes Reggae Album“ an. Die LP wurde bereits für den Grammy nominiert (mehr Infos), der 14 Tage vorher in den USA verliehen wird. Rasta move on …

Rebel Salute 2008: Reggae-Stars im Schnelldurchlauf

Rebel Salut 2008Am vergangenen Wochenende feierte Tony Rebel zusammen mit der ersten Garde des Roots Reggae (mehr Infos) und rund 10.000 Fans seinen Geburtstag. Ganze zwölf Stunden dauerte die 15. Ausgabe von Rebel Salute im Port Kaiser’s Sport Club / St. Elizabeth auf Jamaika. Recht einheitlich schreiben die großen Zeitungen der Insel, Jamaica Gleaner und The Jamaica Observer, von einem gelungen Konzert auf höchstem Niveau – mit zu vielen Musikern. Rasta move on …

Originale von Marley und Tosh aus JBC-Archiv gestohlen

Bob Marley WailersWas den USA ihr Fort Knox, ist Jamaika das Archiv der ehemaligen Jamaica Broadcasting Corporation (JBC). Doch während in den Staaten unsagbare Schätze in Gold lagern, beherbergte das JBC-Archiv lange Zeit kulturelle Kostbarkeiten von unschätzbarem Wert. „Beherbergte“, denn es gibt noch einen Unterschied zwischen den beiden Lagerstätten: die Sicherheit. Unvorstellbar, dass jemand unbemerkt 80 Prozent der Bestände aus Fort Knox klaut; in Jamaika war das scheinbar kein Problem. Unter den verschwunden Schätzen sollen sich auch Original-Aufnahmen von Peter Tosh und Bob Marley befunden haben. Rasta move on …

Rebel Salute 2008: Start ins Reggae-Festival-Jahr

Rebel Salut 2008Am 12. Januar feiert das Rebel Salute Festival ein Jubiläum: seit 15 Jahren treffen sich zum Jahresanfang auf Jamaika alle, die sich vorrangig Roots Reggae auf die Fahne geschrieben haben, um den Geburtstag des großen Tony Rebel zu feiern. Im Port Kaiser’s Sport Club / St. Elizabeth wird neben Veteranen wie Ini Kamoze, Sugar Minott und George Nooks auch die jüngere Generation in Person von Jah Cure und Tarrus Riley vertreten sein, die noch vor kurzem auf dem Sting Festival (mehr Infos) zu erleben waren. Rasta move on …

Guinness Sting 2007: Schwacher Jahresabschluss

Guinness Sting LogoVor etwas mehr als 24 Stunden ist das diesjährige Reggae- und Dancehall Festival Guinness Sting zu Ende gegangen; doch viel Nachhall gibt es nicht, zumindest nicht in den Medien. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Show trotz einiger Highlights eher blass geblieben, schreibt der Jamaica Observer. Der Internet-Dienst One876Entertainment stellt zumindest fest, dass sich neben der Alliance um Bounty Killer eine neue Macht etabliert habe: das Portmore Empire, angeführt vom ehemaligen Killer-Protégé Vybz Kartel. Rasta move on …

Guinness Sting 2007 ohne Beenie Man?

Beenie ManIn diesem Jahr wird das Reggae-Festival Sting (mehr Infos) wohl ohne den King of Dancehall auskommen müssen. Grund dafür seien Streitigkeiten zwischen Beenie Man und dem Veranstalter Isaiah Laing, berichtet yardflex.com. Demnach habe Beenie Man Gerüchte in die Welt gesetzt, dass Laing ihm noch Geld schuldig sei. Dieser vermutete hingegen in einem Interview mit yardflex, dass Beenie nach einem Ausweg suche, um beim Sting 2007 nicht auf den geladenen Bounty Killer treffen zu müssen. Rasta move on …

The Congos: Reggae-Veteranen werben für Heineken

Heineken FlascheNur ein wirklich großer Wurf ist dem Reggae-Duo Roy Johnson und Cedric Myton – später ergänzt um Watty Burnett – gelungen, mit dem sie sich aber für immer ihren Platz in der Musikgeschichte verdient haben: „Heart Of The Congos“. Ein Monster-Album, aufgenommen 1977 im Black Ark Studio von Lee „Scratch“ Perry. Der erste Song, „Fisherman“, wurde 2006 von Blood and Fire noch einmal aufpoliert und als „Fisherman Style“ in die Plattenläden gebracht, unter anderem mit einem sehr guten Beitrag von Horace Andy. Ein Jahr später hat nun auch die Biermarke Heineken The Congos für sich entdeckt und einen Klischee-Werbespot gedreht, den man gesehen haben muss. Rasta move on …

Schüler-Stipendien in Gedenken an Jack Ruby

Stiftungen und Stipendien im Namen großer, aber leider toter Helden der jamaikanischen Musik-Geschichte sind eine schöne Art der postmortalen Ehrung. Die soll nun auch dem vor 18 Jahren verstorbenen Sound-System-Betreiber und Roots Reggae-Produzenten Lawrence „Jack Ruby“ Lindo zuteil werden. Wie The Jamaica Observer berichtet, soll am kommenden Sonnabend, den 24. November im Rahmen einer Gedenkveranstaltung der „Jack Ruby Memorial Scholarship Fund“ ins Leben gerufen werden. Rasta move on …

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