NEON-Beitrag sorgt für Aufruhr in der Reggae-Community
Homophobie in der jamaikanischen Kultur, in Reggae- und Dancehall-Texten ist ein Thema, das gewöhnlich von Schwulen- und Lesben-Organisationen auf den Tisch gebracht wird – und völlig zurecht. Aktuell sorgt jedoch ein Beitrag in der Februar-Ausgabe des Magazins NEON für Aufregung in der deutschen Reggae-Community. Unter dem Titel „Mördermusik“ versucht Autor Ingo Mocek ein Bild von der schwierigen Lebenssituation schwuler Jamaikaner zu zeichnen – und sticht damit in ein Wespennest. Die Online-Ausgabe des Textes schleift bereits einen gewaltigen Schweif von Kommentaren hinter sich her, und auch in diversen Foren wird eifrig diskutiert. Zeit, sich selbst einmal Gedanken zu machen. Rasta move on …
Die hitzige Debatte über homophobe Texte in Reggae- und Dancehall-Tunes geht am 7. Februar in New York in eine weitere Runde. Der lokale Fernsehsender ZYNC TV lädt unter dem Motto „Censorship vs. Free Speech“ zu einer Gesprächsrunde in die Brooklyn Public Library. Zu den Gästen gehören unter anderem eine Dichterin und Aktivistin, eine Professorin für Karibische Literatur, ein Reggae-Festival Organisator, ein Produzent sowie der Vertreter eines Anti-Diskriminierungsprojekts. Betreffende Artists wurden hingegen nicht eingeladen. 

















