House of Reggae

Reggae, Dancehall und mehr ...

Sean Paul beim Nokia Air & Style 2007 in München

Sean Paul Air StyleUmtriebig ist der Mann, das muss man sagen. Erst vor kurzem hat Dancehall-Star Sean Paul das Video zu „Watch dem Roll“ abgedreht (mehr Infos), nun rockt er am Sonnabend, den 1. Dezember 2007 ein Konzert beim Nokia Air & Style im Münchener Olympiastadion. Das überrascht vor allem deshalb, weil Snowboarder eher als Rocker verschrien sind, die ihr Gehör mit Crossover-Bands wie Dog Eat Dog oder den kurzzeitig populären Guano Apes füttern. Rasta move on …

Munga Honourable: Debut-Album im Januar

Was immer auch ein „Gangsta Ras“ sein mag, Dancehall-Artist Munga Honourable hat mit seinem Konzept durchschlagenden Erfolg. Immerhin stürmten in diesem Jahr schon zwei Tunes an die Spitze der jamaikanischen Charts: „Bad From Mi Born“ (Riddim: Sativa, Label: Don Corleon) und „Whine Pon It“ (Riddim: The Banner, Label: Caspa). Die Zeit ist längst reif für ein Munga-Album, und wenn man der französischen Internetseite reggaefrance.com glauben darf, wird es im Januar soweit sein. Rasta move on …

Ohrbooten Tour 2007: Reggae-Vierer trifft Beatsteaks

Seit Anfang Oktober steuern die Ohrbooten ihr Schiff durch die Konzert-Hallen Babylons. Nach ein paar Tagen in der Schweiz kommt der Berliner Reggae-Vierer Anfang Dezember wieder zurück nach Deutschland, um die „Babylon bei Boot“ Tour 2007 am 21.12. mit einem Abschluss-Konzert im Heimathafen Berlin ausklingen zu lassen. Vorher gibt es aber noch ein Aufeinandertreffen mit den Beatsteaks, einen Tag vor Nikolaus, in Kempten. Rasta move on …

Luciano: Neues Album im Januar 2008

Luciano Jah Is My NavigatorGott ist größer als der Mensch, stellt Luciano auf seinem letzten Album “God Is Greater Than Man” (Cousins) fest, und das wieder einmal so eindringlich, dass selbst ausgemachte Atheisten mitgerissen werden. Am 14. Januar legt der Messenger nach: “Jah Is My Navigator” heißt die 15 Tracks starke Platte, die bei VP Records erscheinen wird. Mit an Bord ist Andrew Tosh, Sohn von Peter „Stepping Razor“ Tosh, der im Duett mit Luciano seines Vaters Hit-Tune „I’m The Toughest“ zurück auf den Plattenteller bringt. Rasta move on …

Shaggy stürmt Billboard Reggae Album Charts

Shaggy IntoxicationIn dieser Woche gerade neu eingestiegen, schon setzt sich Shaggy mit “Intoxication” (VP Records / Big Yard / Ministry of Sound / Edel) auf Platz 1 der amerikanischen Billboard Top Reggae Albums fest. Völlig zurecht, denn nach dem am HipHop- und R’n’B-Markt orientierten Kompromiss-Album „Clothes Drop“ (Geffen / Universal) aus dem Jahr 2005, hat Shaggy seinen Weg zurück in die Dancehall gefunden. Eindrucksvollster Beweis ist wohl der Tune „Church Heathen“ (Big Yard), der seit Anfang des Jahres Tanzhallen in Flammen aufgehen lässt. Rasta move on …

Schüler-Stipendien in Gedenken an Jack Ruby

Stiftungen und Stipendien im Namen großer, aber leider toter Helden der jamaikanischen Musik-Geschichte sind eine schöne Art der postmortalen Ehrung. Die soll nun auch dem vor 18 Jahren verstorbenen Sound-System-Betreiber und Roots Reggae-Produzenten Lawrence „Jack Ruby“ Lindo zuteil werden. Wie The Jamaica Observer berichtet, soll am kommenden Sonnabend, den 24. November im Rahmen einer Gedenkveranstaltung der „Jack Ruby Memorial Scholarship Fund“ ins Leben gerufen werden. Rasta move on …

Mellow Mark: Mithelfer für Video-Dreh gesucht

Mellow Mark Metropolis1927 schaffte der deutsche Regisseur Fritz Lang mit dem Stummfilm „Metropolis“ ein visionäres Meisterwerk, das lange auf seine verdiente Anerkennung warten musste und bis heute nicht nur als filmische Vorlage genutzt wird. 80 Jahre später, im Sommer 2007 veröffentlicht der deutsche Sänger Mellow Mark sein drittes Album, ebenfalls unter dem Titel „Metropolis“ (Homeground / Grove Attack). Anlehnungen an Fritz Lang sind nicht nur im Namen, sondern auch in den Hochhaustürmen auf dem Cover zu erkennen. Zudem soll mit einem fast visionären Konzept demnächst das Video zu Single „Herbst“ entstehen – und die Fans können daran teilhaben. Rasta move on …

When Reggae was King: Lloyd Bradleys Musik-Geschichte

Bass Culture - When Reggae Was King„Jamaican Music at last has the book it deserves.“ Mit diesem Satz beendet Prince Buster das Vorwort zu Lloyd Bradleys Meilenstein “Bass Culture: When Reggae Was King”. Und Recht hat er, auch wenn es inzwischen einige Bücher gibt, die diesem Anspruch genügend könnten, wie beispielsweise “Solid Foundation: An Oral History of Reggae” (Bloomsbury, 2003) von David Katz oder das sehr wissenschaftlich geschriebene “Wake the Town and Tell the People: Dancehall Culture in Jamaica” (Duke University Press, 2000) von Norman Stolzoff. Doch im Gegensatz zu den genannten Autoren ist Llyod Bradley ein echter Insider, der in den siebziger Jahren mit seinem Dark Star System selbst Teil der Reggae- und Dancehall-Szene war, zumindest in England. Rasta move on …

Half Pint: Major Deal und neues Album

Half PintWirklich große Anerkennung waren Half Pint nie beschert. Und das trotz einiger enormer Hits in den 80ern und Anfang der 90er wie „Greeting“ (1985) oder „Winsome“, der 1986 von den Rolling Stones gecovert wurde, neu erschienen unter dem Titel „Too Rude“. Nun hat der Dancehall-Sänger einen riesen Coup gelandet: Vor kurzem unterschrieb er einen Major Vertrag mit der Essential Media Group und Universal, der nicht nur das für Januar erwartete neue Album „No Stress Express“ umfasst, sondern auch den gesamten Backkatalog Half Pints. Rasta move on …

Shaggy Feat. Rik Rok: Bonafide Girl – das Video

Shaggy IntoxicationMr. Bombastic a.k.a. Shaggy meldete sich vor kurzem mit seinem neuen Album “Intoxication” (VP Records / Big Yard /Ministry of Sound / Edel) eindrucksvoll in der Dancehall zurück. Die erste dicke Hit-Single „Bonafide Girl“ war bereits Teil der „Shanty Town“-Selection auf Shaggys Big Yard Label. Nun haben die Bosse von VP etwas Kohle locker gemacht, um Shaggy und seinem Sidekick Rik Rok nebst Songpartner Tony Gold ein schönes Video zu spendieren. Gedreht wurde bereits im September in New York und Miami unter der Aufsicht von Jay Will. Die Story: Shaggy plant eine romantische Nacht für seine Lady, die wegen der heimlichen Vorbereitungen aber Verdacht schöpft und eine Nebenbuhlerin vermutet. Das Ganze sieht dann so aus, dass Shaggy und Rik Rok mit großbrüstigen Frauen am Strand rumhängen, oder mal eben vier sexy Models deren Villa durchsuchen. Am Ende wird natürlich alles gut, aber wen interessiert das schon noch. Man muss es gesehen haben. Rasta move on …

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