Seit fast zwei Monaten liegt Mavados zweites Album „Mr. Brooks … A Better Tomorrow“ (VP Records) in meiner Schublade. Ein paar Mal habe ich es mir angehört und bin fast depressiv geworden. Auch wenn Mavado die Dancehall-Sensation unserer Tage ist, ich komme nicht ran an den ständig leidenden „Gully God“. Der Versuch eines Reviews.
Gut, Mavado kommt aus einer üblen Gegend in Kingston. Da scheint nicht immer die Sonne. Aber wer mit seinem Album-Titel eine bessere Zukunft verkündet, sollte davon auch was hören und spüren lassen. Für mich klingt „Mr. Brooks … A Better Tomorrow“ nach Apokalypse. Selbst das sexuell explizite „In Di Car Back“ hört sich an, als singt Mavado über den Tod seiner Mutter.

Foto: Mavado
Wenn das sein Stil ist, ok. Ich mag ihn nicht, zumindest nicht über ein ganzes Album hinweg. Einzelne Tunes sind schon großartig, wie „On The Rock“, „Gangster Don’t Play“ oder „Don’t Worry“. Wenn Mavado was kann, dann eingängigen Hooklines singen.
Fazit: Mavado mag derzeit König in der Tanzhalle sein, doch diese düsteren Klänge bewegen bei mir kein Bein.
Trackliste: Mavado – Mr. Brooks … A Better Tomorrow
- 01. David’s Psalm
- 02. Every Situation
- 03. On The Rock
- 04. So Blessed
- 05. So Special
- 06. Life Of A G
- 07. Welcome To The Armegedeon
- 08. Gangster Don’t Play
- 09. Real Killer
- 10. Chiney K
- 11. Jailhouse
- 12. Don’t Worry
- 13. Money Changer
- 14. Money
- 15. In Di Car Back
- 16. Which Gal
- 17. Overcome
Das Album “Mr. Brooks … A Better Tomorrow” ist am 27. März 2009 bei VP Records / Groove Attack erschienen.
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