Freddie McGregor: Di Captain (Review)

Freddie McGregor / Di Captain (VP Records / Big Ship)

Freddie McGregor / Di Captain (VP Records / Big Ship)

Freddie McGregors Album „Di Captain“ ist musikalisch wunderbar, grafisch ein Ausfall.

Eigentlich wollte ich schon vor ein paar Wochen schreiben, dass ich einen Zugang zum Promo-Pool von VP Records bekommen habe. Und deshalb schon seit ein paar Tagen „Di Captain“ höre, das neue Album von Freddie McGregor. Nun ja, inzwischen ist es auch offiziell erschienen.

Falls ihr gar nicht wisst, wer Freddie ist, müsst ihr das Album unbedingt kaufen. Im Intro erzählt euch Jenny (wer auch immer das ist) seine Geschichte: Studio One, 49 Jahre Karriere, über 40 Alben, unzählige Singles. Ich nehme an, ihr kennt den Reggae Veteranen. Sein neues Album „Di Captain“ wurde unter anderem von seinem Sohn Stephen „The Genius“ McGregor produziert.

Feat. Etana und Gappy Ranks

Der Kapitän segelt über einen Mischung aus Schunkel und Roots Reggae Instrumentalen. Er singt von der Liebe, der Vergangenheit, dem täglichen Kampf im Leben. Mit dabei sind die wunderbare Etana („Let It Be Me“ und der großartige Gappy Ranks („Standing Strong“), dessen Kombination mein persönlicher Höhepunkt auf „Di Captain“ ist. Und das sagt Freddie McGregor selbst zur Platte:

„These songs were very specially chosen,” Freddie says. “We took the greatest pains in making sure these would be classic songs that will last for a long time. I chose songs like „Equal Rights“ because I love the message and because the youth need to hear it. We made a special effort to keep it as grass-roots as we can.“

Cover Art von Praktikanten

Ich muss anmerken, dass das Cover überhaupt nicht geht. Hat das ein Praktikant mit Windows Paint und Material aus der Google Bildersuche gebastelt? „Hier, Junge, komm, such mal was mit Steuerrad und vielleicht noch nen Anker raus.” Unfassbar! Wie Champagner in der Plastikflasche. Der Praktikant hat es sogar geschafft, das offizielle Pressefoto zu verzerren. Ein guter Rat: Beurteilt das Album nicht nach seinem Design.

Trackliste

  1. Intro: Jenny Jenny
  2. Move Up Jamaica
  3. You Won’t See Me
  4. Bag A Hype
  5. Africa
  6. More Love In The Ghetto
  7. Love I Believe In
  8. Rainbow Country
  9. Standing Strong (feat. Gappy Ranks)
  10. Love Ballad
  11. There You Go
  12. My Story
  13. Let It Be Me (feat. Etana)
  14. Jah Love Di Whole A Wi
  15. A House Is Not A Home
  16. Equal Rights

Das Album „Di Captain“ ist bereits bei VP Records / Big Ship erschienen. Weitere Reviews findet ihr im Dubblog und bei meinem schwedischen Kollegen Reggaemani. Außerdem informiert Freddie McGregor auf Twitter mit dem Hashtag #DiCaptainFact. Bin gespannt, was da noch kommt.

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2 Kommentare zu “Freddie McGregor: Di Captain (Review)

  1. Red High RedHigh
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    deswegen machen die japaner immer ihre eigenen cover. auch nicht gerade königlich, aber doch deutlich besser:

     
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    1. Socialdread Socialdread
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      @RedHigh Ich würde ja gern veröffentlichen, wie mein VP-Kontakt auf meine Frage nach dem miesen Design reagiert hat. Aus Respekt vor der Privatsphäre der E-Mail lasse ich das aber lieber ;)

       

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