First Light: Judgement Time (Review)

First Light / Judgement Time (Rub-a-Dub Records)

First Light, die beste Reggae Band der Welt, hat ihr Debüt-Album „Judgement Time“ (Rub-a-Dub Records) gepresst. Veröffentlicht ist es noch nicht.

Eigentlich sollte ich mich freuen. Endlich habe ich das seit einem Jahr erwartete Debüt-Album von First Light, der besten Reggae Band Schwedens – und meiner Meinung nach auch darüber hinaus. Leider wird „Judgement Time“ überschattet vom überraschenden und sinnlosen Tod seines Produzenten Tom „Internal Dread“ Hofwander.

Es dürfte eines der letzten Alben sein, das durch die Mischkonsole des schwedischen Dub Masters lief. Und es ist ein Meisterstück! Roots Reggae in seiner ganzen Pracht, mit dem besten Bläser-Trio der Welt: Andreas O. Tuisku (Posaune), Adam Färnlöf (Trompete), Daniel Bjurling (Saxophon).

First Light Band / Andreas O. Tuisku (Posaune), Adam Färnlöf (Trompete), Daniel Bjurling (Saxophon)
First Light Bläser

Auf „Judgement Time“ stimmt für mein Gehör einfach alles. Musik, Gesang, Botschaften. Na gut, vielleicht machen First Light ein bisschen viel Rauchkrautwerbung wie „Bring Back The Herb“. Aber das klingt verdammt gut. Sänger Michél Léon ist gesegnet mit einer einzigartigen Stimme, leicht nasal, irgendwo zwischen Eek-A-Mouse und King General.

First Light Band / Michél León (Lead Vocal)
First Light Band / Michél León (Lead Vocal)

Die komplette Band könnt ihr euch in einem Fotoalbum auf der First Light Facebook-Seite anschauen. Vermutlich wären die zehn Schweden für sich schon fantastisch. In Kombination mit dem Mischgeschick von Internal Dread sind / waren sie ein Liga für sich in meiner Plattensammlung. Wie First Light live klingen, hört ihr jetzt.



Trackliste

  1. Judgement Time
  2. Neighbour
  3. Money Misery
  4. Don’t You Walk Away
  5. Mr. Badman
  6. Bring Back The Herb
  7. Sweet Love
  8. Good Sensimilla
  9. Cool Down (feat. Papa Dee)
  10. Mr. Brown
  11. Rootsman
  12. See Them Run

Das Album ist zwar schon gepresst und gedruckt, bisher aber noch nicht offiziell veröffentlicht worden. Erste Kopien wurden auf dem Rebel Music Festival verkauft. Ich hoffe, so traurig es mich immer noch macht, dass bald jemand die Nachfolge von Internal Dread bei Rub-A-Dub Records antritt und „Judgement Time“ rausbringt. Sonst hätte die schwedische Reggae Szene einen weiteren Verlust zu verkraften – und ich auch. Schließlich ist das mein Reggae Album des Jahres 2012.

Update: Album Mix

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2 Kommentare zu “First Light: Judgement Time (Review)

  1. Socialdread
    16. September 2012 at 22:23

    Neue Info: Das Album gibt es demächst auch in Deutschland bei http://www.irie-records.com. Unbedingt kaufen!

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