Social Media: Vom Sport für die Musik lernen

Was Reggae Artists und Veranstalter im Bereich Social Media von Sportlern lernen können – und sollten.

Falls ihr mir auf Twitter folgt, werdet ihr schon festgestellt haben, dass ich mich ein bisschen in den Sportmanager verliebt habe. In dem gleichnamigen Blog beschäftigen sich Jonathan Müller und seine Kollegen mit Sport und Social Media. Warum ich dort gern herum stöbere? Weil Sport genauso emotional ist wie Musik und eine ähnliche Fankultur hat. Und von Footballspielern, Basketballern und Fußballern können Musiker und Veranstalter viel über Social Media lernen.

Twitter-Kanal statt Autogramm

Habt ihr euch zum Beispiel schon mal überlegt, statt eines Autogramms euren Twitter-Kanal aufs Fan-T-Shirt zu schreiben? Oder ein Hashtag, mit dem ihr während eurer Tour mit euren Fans kommuniziert? #kimoeontour (Kimoe) oder #uwesagt (Uwe Kaa). Eure Fans kennen euch dann bereits persönlich und schreiben euch vermutlich viel lieber an.

Offline-Werbung für Facebook und Twitter

Ebenfalls unbeackert ist das große Feld der Offline-Werbung für die eigenen Social Media Kanäle. Während im Sport halbe Spielfelder und Trikots mit Kanaladressen bedruckt werden, findet man in der Musik nicht mal ein Poster auf der Bühne. Höchstens noch die klassischen Aufkleber mit URL (siehe oben). Ja, ich war damals auch noch alte Schule.

Um beim Hashtag zu bleiben: Druckt einfach eins auf eure Tourplakate oder auf Aufkleber oder ins Booklet eurer Alben. Druckt gleich noch die URLs eurer Facebook- und Twitter-Kanäle mit dazu. So finde euch eure Fans bestimmt, ihr erhöht eure Reichweite im Netz und könnt herrlich mit der Basis kommunizieren.

Beispiele erwünscht

Falls ihr solche Ideen bereits umgesetzt habt oder demnächst umsetzen werdet, schickt mir bitte Fotos an socialdread (at) googlemail (dot) com. Ich bin sehr gespannt und würde sie hier im Blog gern zeigen.

Weck die Stadt und sag's den Leuten

Socialdread

Über

Chef im Haus, Reggae Vinyl Liebhaber, Sound System Enthusiast, Social Media Entdecker, auch zu Hause auf Twitter und gelegentlich auf Google+.

4 Kommentare zu “Social Media: Vom Sport für die Musik lernen

  1. Socialdread
    29. Juli 2012 at 22:14

    @dersportmanager Vermutlich können alle im Bereich Social Media von Amerika lernen :) Vielen Dank für die Künstler-Tipps, die werde ich mir mal genauer anschauen.

  2. Socialdread
    29. Juli 2012 at 22:13

    @Mango Du kannst mir gern deine Adresse an socialdread (at) googlemail (dot) com schicken ;)

  3. Mango Aioli
    29. Juli 2012 at 19:49

    Hast Du aigentlich noch ein paa Aufkleber wie den da oben? Für Dich Klebe ich hier in Köln 10 Aufkleber an dufte Stellen und schick Dir’nen Foto per Twitta.

  4. 29. Juli 2012 at 08:45

    Hi Nils,

    als erstes mal wieder lieben Dank für die Blumen. Das geht natürlich runter wie Öl.

    Ich glaube auch der Sport kann noch einiges aus dem Musik-Business lernen. Grade was die vielen amerikanischen Interpreten anbelangt – man muss es nicht mögen – ist es schon beeindruckend zu beobachten, wie sie es schaffen über das Social Web ihre eigene Marke aufzubauen und das ganze dann in harte Münze umzusetzen. Theophilus London (http://timezareweird.tumblr.com/) oder Frank Ocean (http://frankocean.tumblr.com/) sind für mich da zwei schöne Beispiele.

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