Dub Inc. und Kimoe in Berlin: Fotos und Konzert-Bericht
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So viel gesprungen bin ich schon lange nicht mehr, wie beim Konzert der Dub Inc. in Berlin. Die französische Reggae-Band hat ein wahres Fitness-Programm veranstaltet, bei dem das Publikum vom ersten Ton an voll mitgegangen ist. Mein Konzert des Jahres 2008 – dokumentiert in Wort und Foto.
Der Kreuzberger Club Lido ist um 21.00 Uhr nur spärlich gefüllt. Liegt wohl daran, dass die Dub Inc. in Deutschland noch nicht so bekannt ist. Mir würde es keinen Spaß machen, jetzt auf der Bühne zu stehen. Kimoe hat keine Wahl; es ist sein Job; er ist heute das Vorprogramm. Trotz einer energetischen Show schafft es der Berliner Dancehall-Matator kaum, die drei Meter breite Lücke zwischen Bühne und Publikum zu schließen. Auch ein kurzer Gastauftritt von Junior Banton ändert nichts, der Abstand bleibt. Gegen Ende des Vorprogramms wird es langsam voller im Lido und die ersten Gäste springen und singen mit.
Nach knapp 30 Minuten übergibt Kimoe an die Umbauarbeiter. Je näher nun die Stunden der Dub Inc. rücken, desto dichter drängen sich die Menschen im Saal. Gegen 22.00 Uhr sind es geschätzte 300 Leute. Schon gehen die Scheinwerfer an, ein heftiges Intro lässt den Boden vibrieren, Hakim „Bouchkour“ Meridja und Aurélian „Komlan“ Zohou springen auf die Bühne – die Dub Inc. ist da.

Dub Inc. im Lido, Berlin Kreuzberg
Seit ich die Band vor vier Jahren zum ersten und bis heute letzten Mal live gesehen habe, hat sich einiges verändert. Graue Haare schmücken den Kopf des Bassisten und Sänger Bouchkour scheint noch ein paar Kilos mehr unter seinem roten Gewand zu verstecken. Egal, denn er springt und stampft trotzdem herum wie ein Rodeo-Hengst – und das Publikum macht mit.

Bouchkour von Dub Inc.
Überrascht bin ich, als Bouchkour mit Deejay-Styles auftrumpft. Für die war bisher vor allem Komlan mit seiner Reibeisenstimmer zuständig. Zusammen arbeiten sich die zwei durch neue und alte Tunes; holen zwischendurch Kimoe noch einmal auf die Bühne, der ordentlich gefeiert wird. Die Sprachen wechseln ebenso mühelos wie die Sounds: Englisch, Französisch, Arabisch; Roots, Dancehall, Dub. Ein bisschen Deutsch haben Bouchkour und Komlan auch gelernt. Die Masse dankt es ihnen mit Jubelrufen. Heute Abend ist sie für alles zu haben, zum Beispiel einen Tanzkurs.

Komlan von Dub Inc.
Schon kommen die Anweisungen: alle nach links, alle nach recht, alle nach hinten, alle nach vorn. Der erste Durchlauf klappt so gut, dass es auch noch schneller gehen muss. Also: alle nach links, alle nach rechts, links, rechts, vorn, hinten, links, vorn, hinsetzen, aufspringen – was für eine Party!
Als sie nach zwei Stunden vorbei ist, gehe ich auf dem Weg zur Garderobe am Merchandising-Stand vorbei: Hier sitzt Kimoe mit seinen CDs und Vinyls, der Meister verkauft selbst. Mit dem Abend sei er sehr zufrieden, sagt Kimoe und freut sich, dass so viele Leute dabei gewesen sind. Beim nächsten Konzert werden es hoffentlich noch mehr sein.

Plattenverkäufer Kimoe
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yau yau … war nice.
leider kamen halt natürlich viele mal wieder recht spät. aber berlin-standard! hier gehts ja sonst erst frühstens um 12 los … aber cool, dass du da warst. dub inc war auf jeden fall super. die ganze tour war sehr nice.
bestes. k.
Moin Kimoe,
Berlin ist echt eine schwierige Stadt für Konzerte, zumindest nicht bei Reggae und Dancehall. Aber hoffentlich finden trotzdem die gute Bands und Artists zu uns.
Dufte Grüße und alles Gute,
Roger Reggae
Ihr seit Spitze,ihr seit eine bereicherung für die welt doch leider gibt es wenige die es Verstehen das frieden so einfach mit Musik gemacht ist,wenn man es kapiert hat!!!! Macht weiter. Lg. aus Augsburg, Bavaria. Rispektvolle ggrüße A.Baur