Snoop Dogg a.k.a. Snoop Lion: La La La



Snoop Dogg ist jetzt Snoop Lion und macht offiziell Reggae. „La La La“ heißt sein erster Tune vom kommenden Album „Reincarnated“.

Seit Monaten flüstert es durchs Netz: Snopp Dogg macht eine Reggae Platte, produziert von Diplo und Major Lazer. Was war und bin ich aufgeregt deswegen. Gestern bestätigte eine E-Mail mit Link das Projekt. Snopp Dogg heißt jetzt Snoop Lion. Seinen ersten Tune „La La La“ singt er auf einer überarbeiteten Version von Ken Booth „Artibella“.

Zunächst erstaunt mich, dass Snoop nicht einfach über einen Riddim rappt, wie man es aus vielen anderen HipHop / Reggae Projekten kennt. Nein, Snoop Lion singt. Kein Shizzle, kein Wizzle, kein Fizzle. Allerdings ist „La La La“ nicht unbedingt inhaltsschwanger. Wäre da nicht der fette Riddim, wäre es einfach Pop-Musik.

Snoop Dogg / Snoop Lion - La La La (prod. Major Lazer)
Snoop Lion – La La La (prod. Major Lazer)

Überhaupt bin ich mir nicht ganz sicher, wie ernst es Snoop Dogg mit dem Projekt Reggae nimmt. Klar, er hat sich umbenannt. Er hat, ganz Social Media Mann, eine neue Fanseite und einen Snoop Lion Kanal bei Twitter. Hunderte Fotos kreisen im Netz, auf denen er sich mit stereotyper Rastamütze zeigt. Die erste kritische Stimme gehört übrigens Sizzla.

Wie auch immer, ich bin gespannt auf das Album „Reincarnated“. Außerdem freue ich mich gewaltig, dass die Snoop Lion Tunes offenbar auf 7inch Vinyl gepresst werden, ganz nach jamaikanischem Vorbild. Mehr Infos findet ihr bei LargeUp und Testspiel. Und was haltet ihr von Snoops Wandel?

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5 Kommentare zu “Snoop Dogg a.k.a. Snoop Lion: La La La

  1. Socialdread
    26. Juli 2012 at 23:29

    @GrecoRastar Inhaltlich ist Snoop auf jeden Fall gereift. Mit seinen alten Texten wäre er in der aktuellen Dancehall besser aufgehohen. Ich bezweifle allerdings, dass aus ihm über das Reggae Album hinaus ein spirituell bedachter Rasta wird. Dafür spricht schon, dass er seine alten Social Media Kanäle behalten und neue für Snoop Lion aufgesetzt hat. Ich lasse mich aber gern belehren.

  2. GrecoRastar
    26. Juli 2012 at 03:24

    Ich finde es großartig, dass ein Künstler wie Snoop Dogg sich dazu entschliesst, Reggae Music zu machen. Es ist meines Erachtens ein Prozess des Reifens, welcher sich stark in seiner Musik wiederspiegelt. Aus dem jungen, wilden Gangstar, wird nun der spirituelle, bedachte Rasta… logisch das es an seinem Reggae hier und da etwas hapert, aber er ist ja auch quasi in Kinderschuhen in diesem genre… gebt dem Mann Zeit… Blesses

  3. 23. Juli 2012 at 16:51

    Naja, eines hat er definitiv mit sainen Froinden auf der Insel gemainsam. Snoop raucht gerne.

  4. Jonathan Jaschinski
    22. Juli 2012 at 13:45

    Da Snoop im Hip Hop meiner Meinung nach die Ideen ausgegangen sind (G-Funk ist ja nicht mehr so modern) halte ich es für eine gute Sache dass er mal was anderes probiert. Allerdings hätte er nicht unbedingt auf Patois umstellen müssen, aber wenns ihm gefällt..

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