
WEBCAM HI-FI klingt zwar digital, ist seit „Feeding My Faith“ aber meine neue Liebe für analogen Reggae aus Frankreich.
WEBCAM HI-FI ist der Ein-Mann-Betrieb von Fredread. Seit 25 Jahren ist der Franzose musikalisch aktiv. In dieser Zeit hat er diverse Platten und Singles produziert, unter anderem mit Artists wie Kenny Knots, Earl Sixteen,
Ranking Joe und Carlton Livingston. Die Namen verraten: Hier ist jemand tief mit den Reggae Wurzeln verbunden.
„Feeding My Faith“ ist das zweite WEBCAM HI-FI Album, das Fredread auf seinem Label Tube Dub Sound Records veröffentlicht. Von den genannten großen Foundation Artists ist keiner drauf, dafür aber eine Garde talentierter Jungs aus den Niederlanden, England, Bulgarien, Deutschland und Jamaika.


Schon am ersten Tune „Oooh Nooo“ komme ich kaum vorbei. Der gebürtige Nigerianer El Fata klingt ein bisschen wie Brother Culture. Das könnte ein Soundkiller werden. Auf dem gleichen Instrumental schiebt Sänger Kiko sein „Chanting“ hinterher. Rub a dub galore. Ich will nicht jeden Tune einzeln aufzählen, dafür gibt es die Trackliste.
Zumindest kann ich nach „Feeding My Faith“ schreiben: Meine Liebe für analogen Reggae aus Frankreich müssen sich KA Records und WEBCAM HI-FI ab jetzt teilen. Zumal beide ihre Produktion in Vinyl pressen. Vielen Dank an Torsten für die Empfehlung.
WEBCAM HI-FI im Mix
Trackliste: Feeding My Faith (LP)
Seite A
- Oooh Nooo feat. El Fata
- Chanting feat. Kiko extended
- Jeruzalem Calling feat. Lyrical Benjie
- Harrar Dub
- Message To Di Youth feat. Zafayah, Jahmmi Youth & Sen I
- Dub Message
Seite B
- Musically feat. Trevor Junior extended
- Zulu Garden feat. Mighty Howard
- Dub Garden
- Don’t Diss The One feat. Ras Zacharri
- Raw Bush Dub
- Sweetest Sound feat. Faye Houston
Ein Kommentar zu “WEBCAM HI-FI: Feeding My Faith (Review)”