A2O (Against All Odds): Boygroup-Sensation aus Kingston
Tags:capleton, kingston, reggae
Boybands haben auf Jamaika eine lange Tradition: In der Rocksteady-Ära Ende der 60er Jahre eroberten Gesangstrios wie The Ethopians, The Heptones oder The Melodians die Tanzhallen. Heute stimmen Boygroups wie Ward 21 oder T.O.K. zu viert ihre Reggae- und Dancehall-Hymnen an. A2O (Against All Odds) ist diesbezüglich die neuste Sensation aus Kingston.
Erstaunlicherweise haben sich die Boybands der Neuzeit gar nicht so weit von ihren Vorreitern entfernt. Wie vor 40 Jahren holen sie sich ihre Inspiration aus Amerika. A2O bilden dabei keine Ausnahme und mischen Reggae mit R&B. Seit zehn Jahren machen Dennis „Wess“ Rose, Angele Smith, Rayon „OB“ Obie und Kennet „JR“ Lamey zusammen Musik. Den unbekümmerten Namen ihrer Startformation „Angel Boys“ haben sie inzwischen abgelegt und Meister Capleton hat ihnen Unterschlupf in seinem David House Camp gewährt.

Foto: A2O (Against All Odds) / Myspace.com
Im Gegensatz zum Fireman kommen A2O gemäßigt daher. Doch auch vor härteren Gangarten haben sie keine Angst, wie ihre rocklastige Single „Crazy Love“ beweist. Laut Reggae-Town.de arbeiten die vier zurzeit an ihrem Debüt-Album und planen eine Tournee, die bis nach Deutschland führen soll.
Video: A2O (Agains All Odds) – Take You There
Mehr Infos und Hörproben:
- www.a2ovibe.com (offizielle Bandseite)
- Reggae-Town.de
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