Album-Review: Straika D – Hits 2 Hits
Tags:dancehall, frankreich, legalize hits, reggae, straika d
Seit 15 Jahren treibt sich Straika D in der frankophonen Dancehall herum. Verglichen mit Artists aus Jamaika hat er in dieser langen Zeit nicht viel zustande gebracht. Seine Diskografie ist noch erstaunlich übersichtlich. Das französische Label Legalize Hits hat aber genug Material gesammelt und Ende März das Best-Of „Hits 2 Hits“ veröffentlicht. Straika D reitet hier bravourös über 17 Roots- und Dancehall-Riddims. Ein wenig aus dem Sattel fällt nur die Zusammenstellung.
So befinden sich auf „Hits 2 Hits“ drei Tunes, die das Label erst Ende letzten Jahres schon einmal veröffentlich hat auf dem Three-Artist-Album „High Tunes“. Als Ausgleich gibt es mit „Inmen Mwen“, „Bien Bien“ und „Enerjetik“ drei Stücke, die exklusiv für die Hit-Sammlung aufgenommen wurden. Vor allem „Enerjetik“ geht ordentlich in die Beine mit einer Mischung aus Crunk und dem haitianischen Rara.
Treibend ist auch der Ritt auf dem Aaxxia-Riddim, der 2004 auf und ab lief in Frankreich. Weitere Anspieltipps mit gehobenen Tempo sind die Tunes „Kontradisyon“ und „Kreyol Vibration“. Straika D beherrscht aber auch die ruhigen Töne, wie etwa „Priére“ und „Viv’an Harmonie“ eindrucksvoll beweisen.
„Hits 2 Hits“ ist erst die zweite Veröffentlichung des jungen Labels Legalize Hits und ein großer Wurf – wenn auch mit einem Hauch Déjà-vu.
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