Rocksteady im Kino: Dokumentarfilm über die Wurzeln des Reggae
Anfang der 60er mischte Ska die jamaikanischen Diskos auf; am Ende des Jahrzehnts etablierte sich Reggae. Den Übergang schaffte der melodische Rocksteady – in nur drei Jahren. Eine musikgeschichtlich sehr kurze Zeit, in der aber viele Grundsteine gelegt wurden für die Entwicklung der jamaikanischen Musik. Der Dokumentarfilm „Get Ready To Rocksteady“ soll die süßen Klänge Ende 2009 ins Kino bringen.
Hinter dem Film-Projekt stehen die zwei Schweizer Stascha Bader und Valentin Greutert sowie die kanadische Produktionsfirma Muse Entertainment. Die Dreharbeiten laufen bereits auf vollen Touren, unter anderem in Kingston, London und New York. Für ihre Dokumentation hat das Team viele Zeitzeugen vor die Kamera geholt. Dazu gehören beispielsweise die Sängerinnen Dawn Penn und Judy Mowatt sowie die Sänger Derrick Morgan, Ken Boothe und Stranger Cole. Die Musiker der Rocksteady-Ära vertreten unter anderem Gitarrist Lynn Taitt, Drummer Sly Dunbar und Saxophonist Deadly Headly Bennett.
90 Minuten soll der Film dauern, der Kinostart ist für den Winter 2009 geplant. Zur gleichen Zeit soll übrigens auch ein Spielfilm über Bob Marley auf die große Leinwand kommen, produziert von seiner Witwe Rita Marley.
Mehr Infos:
- getreadytorocksteady.com (Offizielle Filmseite)
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