Karneval der Kulturen 2010: Fotos und Eindrücke
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Am 23. Mai 2010 zog der 15. Karneval der Kulturen durch Berlin. 97 Gruppen starteten in diesem Jahr mit Namen wie „Wittstock weil wunderbar“, „Manatahititatau Hakka Toe“ oder „Nzuko Umuigbo“. Auch das YAAM und Yard / Escobar waren dabei – als Flagschiffe der Berliner Reggae- und Soca-Kultur.
Ich bin lange nicht auf dem Karneval der Kulturen gewesen, aber in diesem Jahr hat es mal wieder geklappt. Nur das erste Drittel der Teilnehmer habe ich in der U-Bahn verpasst. Erstmal ein Lob an die Veranstalter, die vielen vertretenden Gruppen und natürlich die Jungs von den Berliner Wasserbetrieben, die meine Trinkflasche regelmäßig aufgefüllt haben.
Warum nicht mal mit Marschkapelle?
Für mich hätte der Karneval ein bisschen kreativer sein können. Es gab wenige Wagen und Gruppen, die wirklich auffielen. Viel Mühe mit ihren Kostümen haben sich vor allem die asiatischen und einige afrikanische Teilnehmer gegeben.

Und warum ist so wenig deutsche Kultur vertreten? Wie lustig wäre es, wenn da mal eine Marschkapelle mitziehen würde? Die Jungs aus Ghana, unser WM-Vorrundgegner, haben das erkannt und auf ihrem Truck zumindest schwarz-rot-golden Fahnen wehen lassen. Das nenne ich Sportsgeist.
YAAM: Schöner Wagen, schöne Frauen
Auf die Reggae- und Soca-Wagen musste ich lange warten. Das YAAM hatte Startnummer 92 und Yard / Escobar war das Schlusslicht des Umzugs. Und als das YAAM dann endlich anrollte, war ich leicht enttäuscht. Gut, der Wagen war einer der schönsten, die Frauen darauf auch.



Aber der Sound hätte ein bisschen tanzbarer sein können – zumindest in den wenigen Minuten, in denen der YAAM-Truck an mir vorbeifuhr. Trotzdem vielen Dank an alle Beteiligten für eure Arbeit am Wagen.
Yard / Escobar: Soca-Sause im Telekom-Kostüm
Der letzte Wagen zu sein, hat manchmal seine Vorteile. Vielleicht hat die Jury keine Lust mehr, aber man kann alle am Straßenrand verbliebenen Leute einsammeln. Zumindest sah es hinter dem Truck von Yard / Escobar so aus.



Soca dröhnte aus dem Boxen, direkt hinter dem Wagen tanzten Masqueraders mit pinken Kostümen zum Motto „Fantastic Flamingos“. Hätte nicht Yard und Escobar auf dem Truck gestanden, wäre das Ding glatt als Werbemaßnahme der Telekom durchgegangen. Respekt an die Crew und das Publikum.
Was ich mich frage
Warum hingen die meisten Leute hinter den Techno-Wagen rum? Dabei gab es zwischendurch so viele talentierte und unterhaltsame Menschen.


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Hoopla Berlin – noch mehr Fotos:
http://www.flickr.com/photos/f.....997021101/
@flohserver Vielen Dank für den duften Fotolink. Ich werde mir auch bald mal eine ordentliche Kamera organisieren müssen.
Und ich war auch wieder mit dabei gewesen.
Die Stimmung war klasse und die vielen bunten Gewänder besonders schön..