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Reggae Grammy 2010: Nominierungen für Buju Banton und Sean Paul

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Buju Banton, Reggae Grammy 2010Die Nominierungen für den Reggae Grammy 2010 sind da. Mit dabei sind Sean Paul, Gregory Isaacs sowie Julian und Stephen Marley. Außerdem wurde Buju Banton für sein Album „Rasta Got Soul“ nominiert. Die Schwulen- und Lesbenverbänden dieser Welt sind empört.

Nach einem Jahr ohne sie, sind die Marley-Brüder gleich im Doppelpack nominiert. Grammy-Neuling Julian Marley steht mit dem Album „Awake“ auf der Liste und Stephen Marley tritt mit der Akustik-Version von „Mind Control“ an. Für das komplette Album erhielt er 2008 den Reggae-Grammy.

Julian Marley, Stephen Marley, Reggae Grammy 2010
Stephen Marley „Mind Control“ / Julian Marley „Awake“

Sean Paul feiert mit dem Album „Imperial Blaze“ seine dritte Nominierung nach „Dutty Rock“ (2004) und „The Trinity“ (2006). Der Mann hat eben Popstar-Status und die entsprechenden Verkaufszahlen. Reggae-Veteran Gregory Isaacs macht mit „Brand News Me“ ebenfalls das Triple voll.

Sean Paul, Gregory Isaacs, Reggae Grammy 2010
Sean Paul „Imperial Blazel“ / Gregory Isaacs „Brand News Me“

Großer Aufregung gibt es um Buju Banton, der für das Album „Rasta Got Soul“ nominiert ist. Weltweit schlagen Schwulen- und Lesbenverbände Alarm. Dabei geht es nicht um das Album, sondern wieder einmal um Banton’s Tune „Boom Bye Bye“. 1992 landete er damit einen großen Dancehall-Hit. Einziges Problem: Der Song ist schwulenfeindlich. Buju Banton hat sich nie dafür entschuldigt und ist auch sonst äußerst uneinsichtig.

Auch wenn die Verbände in der Sache recht haben, mich wundert es, dass die Proteste erst jetzt kommen. Immerhin war Buju Banton schon dreimal für den Reggae-Grammy nominiert mit „Inna Heights“ (1999), „Friends For Life“ (2004) und „Too Bad“ (2007).

Reggae Grammy Nominierung 2010

Die 52. Grammys werden am 31. Januar 2010 in Los Angeles vergeben.

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5 Reaktionen zu “Reggae Grammy 2010: Nominierungen für Buju Banton und Sean Paul”

  1. wolfgang1957

    Hi was geht ab schon wieder geht es gegen Dancehall. Was Buju anbelangt für was soll er sich denn entschuldigen. Seit einiger Zeit gibt es eine Hetze gegen Dancehallartists dass es einem nur so graust. Der neueste Hit war heute im Jamaica Gleaner zu lesen. Vor einem Konzert in Berlin wurde
    von Mr. Vegas verlangt dass er bei seinem Konzert
    keine “Falsche Lyriks von sich geben soll sonst geht es schlimmsten falls in den Knast” oder er kann in
    Zukunft jeden Auftritt in der EU vergessen. Wollen die Homo und Lesbenverbände einen “Krieg” wie in
    Wuppertal wo die “gut Menschen mit einem Butter-
    säureattentat das Konzert von Sizzla verhindern
    wollten? Wenn ja sollten sie sich nicht wundern wenn
    irgentjemand Sauer wird. Big Up to all Dancehall Artists dont let dem Destroy our Music.

  2. Orken

    Für mich stellt sich das als eine interessante Konstellation dar. Schwarze wie auch Homosexuelle haben lange die Repressalien der postkolonialen Weißen erduldet und fallen nun übereinander her. Wirklich komisch. Homofeindliche Schwarze und Homosexuelle Rassisten. Sehr spannend.
    Beste Grüße

  3. Roger Reggae

    @Orken: Ich glaube nicht, dass die Homosexuellen Rassisten sind. Ein paar Ausreißer gibt es sicherlich, aber ihr Protest richtet sich allgemein gegen Schwulenfeindlichkeit, der nur in diesem speziellen Fall von Schwarzen kommt.

  4. Orken

    @Roger Reggae: Mitnichten werden alle Schwarzen Homofeindlich sein und alle Homosexuellen Weißen Rassisten.
    Interessant ist jedoch der Umgang miteinander.
    Das eine öffentliche Person sich abwertend über Homosexualität äußert ist schade, bedarf jedoch einer tieferen Überprüfung der Motivation und Beweggründe.
    Das dann keine Diskusion entsteht, sondern Blockierungen und Verboten sowie Proteste der anderen Seite zeigt mir eine ebenso geartete Unreife. Diese Welt ist multipolar und dies erzeugt diverse Menschenbilder und Weltanschauungen. Wichtig scheint mir nicht; wer hat die Macht und erzeugt dadurch die Illusion einer Wahrheit, sondern wie gehen die Menschen mit der Diversity um. Von daher schade wenn sich Besitzer von Lokalitäten gezwungen sehen einer stärkeren Lobby nachzugeben. Dies löst keine Meinungsverschiedenheiten sondern verstärkt diese.

  5. tafar I dan

    this should be a wake call once and 4 all to artist dem.history is there,see the story of garvey and how he was distroyed.any means will be used to keep black people economically in poverty,and if conspiracy is the last resort?babylon no care.and what most artists dont seem to realise is that music buisness in general is controled by the batty man dem,and nuff police and politicians a battyman to!so see the circle of things…see the ban on beenie man,sizzla and co from traveling to u.s right now..i.e.it also surprise too when i see some artist like gentleman a defend battymen!!makes me wonder whats going on…..mor fyahh..take one away,a thousand more of us will rise up..babylon is desperate in these times…

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