Guinness Sting 2007: Schwacher Jahresabschluss
Tags:beenie man, bounty killer, guinness sting, jamaika, mavado, vybz kartel
Vor etwas mehr als 24 Stunden ist das diesjährige Reggae- und Dancehall Festival Guinness Sting zu Ende gegangen; doch viel Nachhall gibt es nicht, zumindest nicht in den Medien. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Show trotz einiger Highlights eher blass geblieben, schreibt der Jamaica Observer. Der Internet-Dienst One876Entertainment stellt zumindest fest, dass sich neben der Alliance um Bounty Killer eine neue Macht etabliert habe: das Portmore Empire, angeführt vom ehemaligen Killer-Protégé Vybz Kartel.
Doch zuerst gehörte Rodney Price a.k.a. Bounty Killer das Wort, der erwartungsgemäß gegen seinen Erzrivalen Beenie Man zu Felde zog. Aufhänger war der Streit zwischen dem King of Dancehall und Sting-Veranstalter Isaiah Laing (mehr Infos). Bounty vermutete, dass „Fisheenie“ eine höhere Gage gefordert habe, um seine Steuerschulden begleichen zu können. Seinen nächsten Schlag gegen das Portmore Empire quittierte das Publikum mit lauten Buhrufen. Kein Wunder, hatte die neue Macht doch Heimspiel im Jamworld Entertainment Centre. Dabei machte neben Vybz Kartel vor allem der DJ Deva Bratt auf sich aufmerksam und gab der aktuellen Auseinandersetzung mit seinem Kollegen Munga erneut Zunder.
Als einer der besten Artists des Abends habe sich laut Observer der diesjährige Überflieger Mavado hervorgetan, dem auch One876Entertainment einen „brillanten“ Auftritt bescheinigt.
Mehr Infos: www.jamaicaobserver.com, www.one876entertainment.com
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