Santeria – Bad Habit: Album Review
Seit gut drei Wochen begleitet mich das Santeria-Album „Bad Habit“ auf meinem Weg zur Arbeit und zurück. Reggae, Ska, Dub und Punk Rock sind das Treibstoffgemisch, das mich antreibt. Vielleicht muss ich den Jungs bald eine Rechnung schicken, denn selten habe ich mein Fahrrad so sehr geschunden wie zu dieser Musik.
„Bad Habit“ ist das zweite Album von Santeria & The Porn Horns. Die Band aus München gibt fast über 50 Minuten Vollgas und ackert sich durch sämtliche Genres. Ska und Punk Rock dominieren das Geschehen. Wenn du diese Mischung liebst, skipp am besten gleich vor zu „Rumors“. Doch selbst Volksmusik hat ihren Platz im Titelsong „Bad Habit“.
Nach knapp der Hälfte der Spielzeit kannst du mit „A Feast Of Dub“ kurz verschnaufen. Die Porn Horns blasen eine Melodie wie aus einem Italo-Western, darunter wabert der Bass, pfeift es, rasselt es und eine Gitarre verliert sich im Raum. Ruhig ist auch der Reggae-Song „Rocky Road“, den die Sängerin Sista Lou bereichert.

Santeria
Dass Santeria ihre Stimmen ebenso beherrschen wie ihre Instrumente, zeigen sie in einem kurzen Acappella-Stück. Danach ballern sie mit „Jackson“ sofort wieder aus allen Rohren. „Bad Habit“ endet mit einem schönen Gitarrensong, unterstützt von Samuel Hopf (Sam I Am). Samuel zupft sonst seine Saiten für die Münchner Reggae-Band Jamaram.
Fazit: Kaufen, einlegen, abtanzen.
Trackliste:
- God Must Be An Angry Man
- Bad Habit (feat. Koflgschroa)
- Adrenaline
- Rumours
- Show Some Love
- 20 Uhr 15 (Dem Watch The Screen)
- Call The Doctor
- A Feast Of Dub
- Rocky Road (Feat. Sista Lou)
- Kingston Audio Convention
- Skit
- Jackson
- Fabe Riddim
- The Mess Up Your Life Song (Feat. Sam I Am)
Das Album “Bad Habit” von Santeria ist bereits bei Soulfire Artists erscheinen.
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Sehr interessant. Definitiv neu für mich! Da muss ich gleich mal reinhören ;-)
Beste Grüße,
Olli