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Jaqee – Kokoo Girl: Album Review

Jaqee Kokoo Girl AlbumAm 25. September veröffentlicht die Sängerin Jaqee ihr drittes Album „Kokoo Girl“. Für mich ist es eine der besten Reggae-Platten des bisherigen Jahres mit einer der beeindruckendsten Stimmen, die ich je gehört habe. Rootdown-Produzent Teka steuert die Riddims bei und egal ob sie düster oder fröhlich sind, Jaqees Album macht Spaß von Anfang bis Ende.

Im Mai dieses Jahres habe ich Jaqee zum ersten Mal live erlebt und war mächtig beeindruckt von ihrer Stimme, die ich zwischen Kelis und Marcy Gray einordnen würde. Die Sängerin wurde in Uganda geboren, lebt seit einigen Jahren aber in Göteburg, Schweden. Vor ein paar Wochen lag das Promo-Album „Kokoo Girl“ in meinem Briefkasten, wanderte direkt in meinen CD-Player und lebt nun dort. Jeder der zwölf Songs ist ein Ohrwurm, den du nach dem ersten Hören mitsingen möchtest.

Für Jaqees soulschwangere Stimme hat Teka einen warmen Sound gebastelt, wie er im Jamaika der 70er Jahre produziert wurde. Würde ich mich mit Instrumenten besser auskennen, könnte ich einige schöne Gimmicks benennen. Auf jeden Fall gibt es viel Gebläse und Tasteninstrumente.

Jaqee

Jaqee

Mal galoppieren die Riddims richtig los („Kokoo Girl“, „Pink Drunken Elephant“), mal tropft der Sound schwer aus den Boxen („Letter To Samson“). Gelegentlich bewegt sich das Tempo dazwischen. Dazu gesellen sich zwei Stücke, die inzwischen zum Standard eines Reggae-Albums gehören: ein Nyahbinghi-Tune („Take It Or Leave It“) und ein Tune für die Dancehall („Voodoo Elephant“).

Video: Making-of Kokoo Girl

Teka und Jaqee scheinen zusammen viel Spaß gehabt zu haben. Davon zeugt „Healing Waters“, der letzte Song der Platte. Ich habe keine Ahnung, was genau das ist: ein Kinderlied, Zirkusmusik, der Ausblick auf Jaqees viertes Album? Auf jeden Fall muss ich immer lachen, wenn ich den Song höre.

Fazit: „Kokoo Girl“ ist ein Album, das jede Plattensammlung unsagbar bereichert und im Spätsommer aus jedem Lautsprecher schallen muss.

Trackliste: Jaquee – Kokoo Girl

  1. Natty Dread
  2. Pink Drunken Elephant
  3. Moonshine
  4. Kokoo Girl
  5. Land Of The Free
  6. Take It Or Leave It
  7. Take A Walk With Me
  8. Take The Train
  9. Voodoo Elephant
  10. Letter To Samson
  11. The Day B4 Last
  12. Healing Waters

Das Album “Kokoo Girl” erscheint am 25. September 2009 bei Rootdown Records / SoulFood Music.

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